Kochbuch

  • LITL762 [Podcast] Beef! Herzhaft Backen – Wenn Teig zur Leidenschaft wird

    In dieser Episode befassen wir uns eingehend mit dem Kochbuch „Beef! Herzhaft Backen“, das sich der Kunst des herzhaften Backens widmet. Dabei handelt es sich um einen neuen Band der beliebten Beef-Reihe, der alle Enthusiasten an die Öfen ruft und ihnen zeigt, wie sie sich in der Welt des herzhaften Backens behaupten können. Wir erkunden, was es heißt, mit verschiedenen Teigarten wie Sauerteig, Brandteig oder Mürbeteig zu arbeiten und wie man diese gekonnt in köstliche Gerichte verwandelt.

    Das Buch bietet über 60 Rezepte, die sich ideal für den herzhaften Gaumen eignen. In einer ausführlichen Step-by-Step-Anleitung erläutern wir die notwendigen Techniken, um selbst zum Meisterbäcker zu werden. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Auswahl der richtigen Mehlsorten und das erforderliche Werkzeug, um die perfekte Kruste zu erzielen, was nicht nur das Backerlebnis selbst, sondern auch das Endprodukt erheblich verbessert.

    Wir diskutieren die grundlegenden Rezepte für verschiedene Teigarten, die im Buch beschrieben werden, und teilen meine persönlicher Erfahrungen in der Küche. Der Umgang mit Blätterteig und Brandteig wird kritisch betrachtet, da ich selbst schon oftmals an diesen Disziplinen gescheitert bin. Dabei reflektieren wir die Unterschiede zwischen deutsche und französische Teigvarianten und beleuchten die damit verbundenen geschmacklichen Nuancen. Der Wert von Handwerksbäckern und die Bedeutung von Qualität bei Lebensmitteln kommen dabei ebenfalls zur Sprache.

    Zudem prüfen wir, wie wichtig die Zeit im Backprozess ist. Ich zeige auf, warum das Handwerk des Brotbackens meist Zeit in Anspruch nimmt und warum diese Zeit nicht immer in der Massenerzeugung verfügbar ist. Wir beleuchten die Unterschiede zu industriell gefertigten Backwaren und warum das Selbstbacken für viele eine erstklassige Alternative darstellt. Auch die Herausforderungen, die man dabei begegnen kann, werden zur Sprache gebracht.

    In einem weiteren Segment gelingt mir der Austausch über die vielfältigen herzhaften Rezepte, die das Buch bietet. Besonderes Augenmerk liegt auf dem köstlichen Gänsebraten und dem einfach zuzubereitendem Zupfbrot, das sich hervorragend für gesellige Grillabende eignet. Wir besprechen, wie man die Rezepte anpasst und abwandelt, um diese zu optimieren, und gehen auch auf die besonderen Ideen für festliche Anlässe wie Silvester ein.

    Abschließend schließe ich die Folge mit einer aufregenden Präsentation des Stromboli-Rezepts und der Kreativität, die damit einhergeht. Wir stellen fest, dass „Beef! Herzhaft Backen“ eine Quelle für Inspiration und praktische Anleitungen bietet und für jeden, der gerne in der Küche experimentiert, von großem Wert ist. Verfügbarkeit, Preis und Bestellmöglichkeiten des Buches runden die Episode ab und regen dazu an, sich auf die Suche nach diesem kulinarischen Schatz zu begeben.

  • [Rezension] Der Sioux-Chef – Indigen Kochen – Sean Sherman

    Klappentext: Grundgesunde Süßkartoffeln mit Ahorn Chili Crunch »Dieses Kochbuch widme ich unseren Vorfahren und allen indigenen Menschen, die jahrhundertelang unter dem Kolonialismus gelitten haben. Wir, die First Nations Nachfahren, geben unser Wissen, unsere Lebensmittel und unsere Heilmittel an alle künftigen Generationen weiter.« Das erste Kochbuch seiner Art auf Deutsch: Der Spitzenkoch von der Oglala Lakota…

  • LITL363 [Podcast-Interview] mit Anthony Sarpong über das Buch: Anthony's Kitchen

    „Essen soll uns überraschen, begeistern und etwas in uns finden, von dem wir dachten es schon längst verloren zu haben.“ Das sagt Anthony Sarpong, einer ‚der‘ kommenden Köche in Deutschland. Für ihn geht Essen weit über die Befriedigung eines Grundbedürfnisses hinaus – gutes Essen kann die Seele zum Leuchten bringen. Es geht um Qualität, Muße, Phantasie und Inspiration, wenn der (welt)weit gereiste Koch in Meerbusch bei Düsseldorf mit seinem Team kocht. Für seine Kochkünste hat er bereits einen Michelin Stern verliehen bekommen.

    Anthony Sarpong bietet in seinem ersten Buch eine ganz persönliche Auswahl an (Sterne-)Rezepten, die wirklich jeder nachkochen kann. Er setzt dabei vor allem auf regionale und saisonale Produkte und verfeinert sie mit den Koch- und Gewürzideen, die er in aller Welt gesammelt hat. Von Fisch (Wildfang Kabeljau mit Blumenkohl, Romana, Sonnenblumenkernen) über Fleisch (niedrigtemperaturgegarter Schweinebauch mit Sauerkraut, Birne und geräucherter Kartoffel) bis zu vegetarischen Gerichten (Topinambur mit Brioche, Brunnenkresse und Senf) ist für jeden etwas dabei.

    Anthony Sarpong geht es als Koch und Autor vor allem darum, ein Bewusstsein für gute Lebensmittel und deren richtige Zubereitung und die Lust am Selberkochen zu wecken. So kann man seine Gäste mit ungewöhnlichen und köstlichen Menüs überraschen!

  • LITL290 [Podcast] Rezension: Lokal – Das Kochexperiment - Georg Schweisfurth & Simon Tress

    Vor knapp 15 Jahren war es noch ganz normal, Obst, Gemüse, Getreide, Milch oder Fleisch aus der eigenen Region zu beziehen. Doch über die Jahre hat sich die Bezeichnung und auch der wahre Ursprung der Regionalität verfälscht und kommerzialisiert. Georg Schweisfurth und Simon Tress machen sich daher auf die Suche nach dem echten = lokalen Geschmack. Lokal bedeutet für die beiden: Bezug von Lebensmitteln, die maximal 15 Kilometer um den eigenen Lebensmittelpunkt herum produziert werden. Dafür reisen sie an elf ganz unterschiedliche Orte in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz.
    Doch gut informiert losfahren, vielleicht noch vollbepackt mit Lebensmitteln, wäre Georg Schweisfurth und Simon Tress zu einfach. Deshalb stellen sie sich einer Challenge: Übers Internet kann sich jeder, der Lust hat, mit seinem Ort für eine der Reisen bewerben. Sobald ein Reiseziel live im Internet ausgelost wurde, machen sich die beiden Autoren auf den Weg. Angekommen müssen sie mit allem, was sie im Umkreis von 15 Kilometern vorfinden, etwas Schmackhaftes kreieren. Das einzige Produkt, das die beiden immer bei sich haben, ist ein Sack guten Salzes. Nach dem Kochen werden die Speisen mit Gästen an einer langen Tafel genossen.
    Aus den Rezepten, den Interviews mit Menschen, die Wert auf gute und nach ökologischen Grundsätzen hergestellte Lebensmittel legen, und packenden Fotos ist ein einzigartiges Lesekochbuch entstanden – das zeigt, welche kulinarischen Möglichkeiten sich schon in allernächster Nähe auftun. Es braucht kein Flugobst aus Neuseeland, noch nicht einmal Tomaten aus Italien, wenn wir das wahre „Regional” wieder zu schätzen lernen: das Lokale.