Baumhaus

  • LITL830 [Buchrezension] „Böse Jungs“ von Aaron Blabey: Vier Bösewichte wollen Helden sein

    In dieser Folge sprechen wir über den ersten Band der Kindercomicreihe „Böse Jungs“ von Aaron Blabey, der nun auch in Farbe erhältlich ist. Mr. Wolf, Mr. Shark, Mr. Piranha und Mr. Snake haben den Ruf, gefährlich zu sein, möchten aber lieber als Helden gelten. Um das zu erreichen, beschließen sie, Gutes zu tun.

    Wir stellen die vier Figuren mit ihren Steckbriefen vor und sprechen über den Humor des Comics. Besonders die Szene, in der die Gruppe eine Katze vom Baum retten möchte, sorgt mit den Reaktionen der Figuren und den Zeichnungen für komische Momente. Die Bösewichte wirken dabei zunehmend liebenswert.

    Außerdem besprechen wir die Übersetzung von Lisa Engels, die das Wesen des Buches unserer Meinung nach gut einfängt. Ob die Geschichte in Farbe oder in Schwarz-Weiß erscheint, ändert für uns nichts an ihrem Unterhaltungswert. Wir freuen uns auf die weiteren Bände und empfehlen, das Buch gemeinsam mit Kindern zu lesen und sich eigene Geschichten zu den Bildern auszudenken.

    „Böse Jungs“ ist im Baumhaus Verlag erschienen und wird ab acht Jahren empfohlen.

  • LITL818 [Buchrezension] Gregs Tagebuch ‚Volltreffer‘: Basketball, Niederlagen & ein Team, das niemand will

    In dieser Folge geht es um eine Rezension zu Gregs Tagebuch 16: Volltreffer von Jeff Kinney. Vorgestellt wird das Buch als humorvolle Geschichte über Sport, Schule und das Überwinden eigener Schwächen. Im Mittelpunkt steht Greg, der erklärt, dass er eigentlich mit Sport abgeschlossen habe. Die Handlung dreht sich darum, dass Gregs Mutter ihn dennoch dazu…

  • LITL800 [Buchrezension] Wenn die Taschenlampe flackert: Ruperts Gruselgeschichten von Jeff Kinney

    Es wird das Buch „Rupert präsentiert echt unheimliche Gruselgeschichten“ von Jeff Kinney vorgestellt. Der Klappentext beschreibt eine Fantasiewelt mit Taschenlampe, Bettdecke und gruseligen Figuren wie Zombies, Vampiren und Geistern. Dabei wird angedeutet, dass die Geschichten eher zum Lachen als nur zum Fürchten anregen.

    In der persönlichen Rezension wird betont, dass Rupert Jefferson bekannte Horrorfiguren und -motive aufgreift. Genannt werden unter anderem Frankenstein, Mumien, Zombies und eine Szene mit einer lebendig begrabenen Oma. Die Geschichten werden als kurz, bebildert und unterhaltsam beschrieben.

    Außerdem wird hervorgehoben, dass die Geschichten neben dem Gruseleffekt jeweils eine Botschaft enthalten. Diese wird jedoch nicht verraten. Gelobt wird auch Ruperts kindliche Art sowie seine Treue zu seinem besten Freund Greg, den er verteidigt.

    Abschließend wird das Buch als geeignet zum Vorlesen oder Selberlesen beschrieben, etwa am Lagerfeuer oder bei einer Übernachtung. Genannt werden außerdem die bibliografischen Angaben: Erscheinungsjahr 2021, Autor und Zeichner Jeff Kinney, Übersetzung durch Dittmar Schmidt, geeignet ab 10 Jahren, erschienen im Baumhaus Verlag für 16 Euro.

  • LITL785 [Buchrezension] „Post für Dich“ – Von Brieffreunden, Tauben und der Freude am Schreiben

    In dieser Episode bespreche ich das Kinderbuch „Post für Dich“, verfasst von Sophie Schönwald und illustriert von Anita Schmidt. Der Klappentext lädt ein, mit dem Charakter Bär einen Brief an seinen besten Freund Hase zu verfassen. Der Bär nimmt sich die Zeit, mit Sorgfalt zu überlegen, was er sagen möchte, und ist mit dem Ergebnis seines Schreibens äußerst zufrieden. Dabei wird ihm noch nicht bewusst, welche positiven Reaktionen sein Brief auslösen wird. Hase ist so erfreut über die liebevollen und durchdachten Worte der Bärs, dass er den Brief sofort weiterschickt, wodurch eine schöne Kettenreaktion entsteht.

    Ich erläutere, dass „Post für Dich“ nicht nur eine einfache Geschichte über Freundschaft ist, sondern auch ein Plädoyer für die schriftliche Kommunikation, insbesondere für handgeschriebene Briefe. Das Buch könnte als ein Werbebuch für die Briefpost betrachtet werden; es hebt hervor, dass das Erhalten eines handgeschriebenen Briefes eine ganz andere, viel persönlichere Erfahrung ist als das Empfangen einer E-Mail. Ich erinnere mich nostalgisch an die Freude, die ich verspürt habe, als ich die Post von meinen Brieffreunden aus verschiedenen Orten erhalten habe. Die liebevollen Details, die besondere Wahl des Briefpapiers und die schönen Schriftzüge haben die Briefe einzigartig gemacht.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rolle der Brieftaube in der Geschichte, die an diesem Tag viel zu tun hat, da sie die Nachrichten durch den Wald verteilt. Die Freude und Aufregung, die die Waldbewohner beim Erhalt der Briefe empfinden, sind sehr anschaulich beschrieben. Diese Szenen wecken Erinnerungen an eigene Brieffreundschaften und die melancholischen Gedanken darüber, was aus alten Freunden geworden ist.

    Die Illustrationen von Anita Schmidt verdienen besondere Erwähnung, da sie die Geschichte wunderbar ergänzen. Jedes Waldtier wird liebevoll und detailliert dargestellt, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich vollständig in die gezeichnete Welt hineinzuversetzen. Die Zeichnungen sind so ansprechend, dass sie den Leser immer wieder zum Verweilen und Staunen anregen.

    „Post für Dich“ ist ein Kinderbuch aus dem Jahr 2020, das im Baumhaus Verlag erschienen ist und für Kinder ab 4 Jahren empfohlen wird. Es bietet nicht nur eine bezaubernde Geschichte, sondern inspiriert auch dazu, die Kunst des Briefeschreibens neu zu entdecken. Das Buch kann in jeder guten Buchhandlung für 15 Euro erworben werden. Es ist mehr als nur eine Erzählung; es ist ein Aufruf, den persönlichen Kontakt durch das Schreiben von Briefen zu schätzen und zu fördern. Viel Freude beim Lesen und beim Schreiben eigener Briefe!