Verlage L-Z

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    [Rezension] Couple Goals und der Alltag dazwischen – Debbie Tung

    Liebe ist kein Märchen – sondern ein gemeinsames Chaos mit Herz

    Klappentext: Leises Mädchen – Große Liebe Seit sechs Jahren sind Debbie und Jason ein Paar. Zeit, sich an die wichtigen Meilensteine dieser großen Liebe zu erinnern: der romantische Antrag und seine Wiederholung Jahre später, der erste, zweite und alle anderen Hochzeitstage; das gemeinsame Haus und die gemeinsame Hypothek! Aber auch die alltäglichen Rituale: zusammen den…

  • LITL731 [Podcast] Literaturlounge über Gabi Meyer: Rosenduft im Pferdestall zum Vorlesen Verlieben

    In dieser Episode widme ich mich der Kinderbuchrezension zu „Rosenduft im Pferdestall“, einem bezaubernden Werk von Gabi Meyer. Die Geschichte dreht sich um Pauline, die an ihrem ersten Reitturnier teilnehmen möchte. Aufgeregt und früh am Morgen aufgestanden, hofft sie, dass ihre Omas, Hund und Löckchen, die frischen Rosen für ihr Kostüm rechtzeitig genäht haben. Der Duft des Stalls, der sie erwartet, entfaltet sich vor ihren Augen und bietet einen vielversprechenden Einstieg in ihr wichtiges Turnier.

    Gabi Meyer setzt in ihrem vierten Kinderbuch bewusst auf die Darstellung der Charaktere, wobei diese nur von hinten zu sehen sind. Dies lässt viel Raum für die Vorstellungskraft der Leser und sorgt für eine herzerwärmende Atmosphäre, die das Vorlesen besonders schön macht. Mit den Illustrationen von Karin Walter wird die Geschichte lebendig und spricht sowohl Herz als auch Fantasie der kleinen Zuhörer an.

    In meiner persönlichen Rezension reflektiere ich über die emotionalen Verknüpfungen, die ich mit der Geschichte habe. Meine Kindheit war von einer tiefen Verbundenheit zu Pferden geprägt, hauptsächlich durch meine Schwester, die eine leidenschaftliche Pferdenärrin ist. Diese familiäre Beziehung ermöglicht es mir, die Erlebnisse von Pauline in einem anderen Licht zu sehen und die Liebe zu Pferden und der ländlichen Idylle nachzuvollziehen.

    Ich empfinde die Erzählung als warm und einladend, ideal zum Vorlesen oder auch zum Selbstentdecken für Kinder. Jedoch stelle ich auch fest, dass die Geschichte von noch mehr Bildern profitieren könnte. Zusätzliche Illustrationen würden dem Buch nicht nur mehr visuelle Tiefe verleihen, sondern auch die Fantasie der Kinder anregen, indem sie durch die Bilder eigene Geschichten entwickeln können. Die liebevollen Illustrationen von Karin Walter verdienen es, noch präsenter in der Geschichte zu sein.

    Abschließend kann ich „Rosenduft im Pferdestall“ jedem Pferdefreund und Vorschulkind wärmstens empfehlen. Es handelt sich um eine liebevoll gestaltete Geschichte, die das Landleben feiert und die Herzen der Kinder erobert. Das Buch erschien 2019 im Medu Verlag und ist für 12,95 Euro erhältlich. Ich wünsche allen viel Freude beim Lesen und Entdecken dieser wunderbaren Geschichte.

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    [Rezension] Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius macht Ferien – Tobias Goldfarb & Milla Kerwien

    Das perfekte Kinderbuch für die Ferien – Band 5 der beliebten Reihe

    Klappentext: Sommerferienspaß mit Spekulatius Pünktlich zu den Sommerferien taucht Spekulatius wieder bei seinen Freunden auf. Zusammen mit Mats und Matilda fährt er in den Campingurlaub ans Meer. Hier entdeckt Specki seine neue große Leidenschaft: Eis! Wer viel Eis essen will, braucht viel Hunger, und den bekommt man am besten durch „Spört“, wie Specki es nennt….

  • LITL727 [Podcast] Zwischen Himbeergeschmack und Herzschwere – Poesie mit Tara-Louise Wittwer

    In dieser Episode widme ich mich der Rezension des Gedichtbands „Himbeerbrause und Melancholie“ von Tara-Louise Wittwer. Der Klappentext des Buches verspricht tiefgründige Texte über die Liebe, das Erwachsenwerden und die Herausforderungen beim Loslassen. Die Gedichte laden die Leser dazu ein, in eine Welt voller existenzieller Fragen einzutauchen, die nicht nur die Autorin selbst bewegen, sondern die auch viele junge Menschen betreffen: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Was will ich vom Leben?

    Ich teile meine ehrlichen Gedanken zu dem Buch, während ich mich mit meinen persönlichen Vorbehalten gegenüber Gedichten auseinandersetze. Oft empfinde ich eine gewisse Scheu, da Gedichte für mich Erinnerungen an Schulstunden und komplexe Themen wecken. Es gibt jedoch auch Gedichte, die mich emotional berühren und mit ihrer Ehrfurcht vor der Liebe in Resonanz treten. Bei der Lektüre von „Himbeerbrause“ wurde ich schnell in meine eigene Kindheit und Jugend zurückversetzt, während die Erinnerungen an mein erstes Verliebtsein wach wurden.

    Tara-Louise Wittwer gelingt es, in ihren gefühlvollen Texten Gegensätze zu thematisieren und mir die Komplexität der zwischenmenschlichen Anziehung näherzubringen. Ich finde es spannend, wie unterschiedliche Schönheitsideale und Vorlieben in ihren Gedichten zur Sprache kommen. Diese Reflexion über persönliche Vorlieben und Selbstakzeptanz hat mich zutiefst angesprochen. Ich habe erkannt, dass es wichtig ist, sich selbst zu schätzen und treu zu bleiben, unabhängig von dem Druck, den andere ausüben könnten.

    Zusätzlich zur emotionalen Tiefe der Gedichte genieße ich auch die haptischen Aspekte des Buches – den Druck, das Papier und die Bindung, die meiner Meinung nach nicht durch digitale Formate ersetzt werden können. Die Himbeerbrause steht für die süßen Seiten des Lebens, während die Melancholie die traurigen, aber tiefsinnigen Momente widerspiegelt. Beides findet in den Gedichten seinen Platz und zeigt, wie abwechslungsreich das Leben sein kann.

    Insgesamt bleibt für mich festzuhalten, dass „Himbeerbrause und Melancholie“ hauptsächlich für Frauen geschrieben wurde, jedoch auch Männern wertvolle Einsichten bieten kann. Der Gedichtband ist im Lago Verlag erschienen und trotz seines Ursprungs aus dem Jahr 2020 für 12,99 Euro erhältlich. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und Nachdenken über die eindringlichen Texte von Tara-Louise Wittwer.