Literatur

  • LITL815 [Buchrezension] Sebastian Fitzek: Playlist – Wenn Musik zur Spur eines Verschwindens wird

    In dieser Folge sprechen wir über Sebastian Fitzeks Thriller „Playlist“. Im Mittelpunkt steht das Verschwinden der 15-jährigen Feline Jagow, die auf dem Weg zur Schule spurlos verschwindet. Ihre Mutter beauftragt den Privatermittler Alexander Zorbach, der nach Hinweisen in einem Musikdienst im Internet sucht, über den Feline ihre Lieblingssongs hört.

    Wir erläutern, dass Felines Playlist verändert wurde und möglicherweise versteckte Hinweise enthält. Zorbach versucht, diese Spur zu entschlüsseln und folgt dabei mehreren Hinweisen, die ihn zu weiteren Orten und Personen führen. Dabei spielt auch die Verbindung zu Alina Gregoriev eine Rolle, die aus früheren Fitzek-Romanen bekannt ist.

    Außerdem geht es um den besonderen Aufbau des Buches, weil die Playlist mit echten Songs verbunden ist. Genannt werden unter anderem verschiedene nationale und internationale Künstler, deren Titel als Teil des Projekts veröffentlicht wurden. Wir heben hervor, dass Musik und Handlung eng miteinander verknüpft sind.

    In der Besprechung schildern wir auch unsere persönliche Einschätzung. Wir finden die Grundidee spannend und das Zusammenspiel von Text und Musik interessant, empfinden die Handlung aber stellenweise als konstruiert. Insgesamt sehen wir den Thriller als solide und an einigen Stellen gelungen, mit einem neuen Ansatz, der jedoch aus unserer Sicht nicht immer die gewünschte Spannung erreicht.

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    [Rezension] Mein Freundebuch für die Schule – Sarah Welk & Caroline Opheys

    Mein Freundebuch für die Schule – Mit Mutmurmeln und Herz für alle Freunde Klappentext: Zur Erinnerung an deine Schulfreude Dieses Freundschaftsbuch bietet viel Platz für alle deine Freundinnen und Freunde aus der Schulzeit. Egal ob ihr in dieselbe Klasse geht oder euch vom Spielplatz oder aus dem Sportverein kennt – hier können sich alle eintragen…

  • LITL814 [Buchrezension] Helme Heine über Freundschaft und Abschied: Ein Blick auf „Mein Freund Ramtamtam“

    Das vorgestellte Bilderbuch „Mein Freund Ramtamtam“ von Helme Heine handelt von Liebe, Verlust und Fantasie. Im Klappentext wird ein Kind beschrieben, das nachts von weiten Reisen und fantastischen Schätzen träumt, bis eines Tages der Hund Ramtamtam auftaucht und zum Freund wird.

    Über Jahre erleben Kind und Hund gemeinsam viele Abenteuer. Ramtamtam wird dabei immer stärker als Teil der Familie beschrieben. Später wird er alt und grau, schläft ein und wacht nicht mehr auf.

    Die Rezension betont, dass das Buch den Verlust eines Haustiers oder eines Familienmitglieds kindgerecht darstellt. Der Tod des Hundes wird benannt, aber die Fantasie des Kindes bleibt ein zentraler Bestandteil der Erzählung, indem sich beide in den abendlichen Träumen weiter treffen.

    Außerdem wird hervorgehoben, dass das Buch für Kinder geeignet sein kann, die selbst einen Verlust erlebt haben oder darauf vorbereitet werden sollen. Es wird als ein typisches, gezeichnetes Helma-Heine-Buch beschrieben, das Raum für eigene Vorstellungen lässt.

    Zum Schluss werden die bibliografischen Angaben genannt: Das Buch ist 2021 im Diogenes Verlag erschienen und kostet 18 Euro.

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    [Rezension] Quartett – Natasha Korsakova

    Der Fall Lorenzo Verro – Ein Krimi über Eifersucht und Geheimnisse Klappentext: Rom, Frühjahr 2025. Nach dem gefeierten Konzert endet der Abend für den ersten Geiger des berühmten »Arcimboldo«-Quartetts tödlich: Lorenzo Verro wird in einer Seitengasse in Trastevere erstochen aufgefunden. Für Commissario Di Bernardo beginnt ein verzwickter Fall, der ihn erneut in die widersprüchliche Welt…