Jussi Adler-Olsen

  • LITL812 „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen: Der packende Auftakt der Carl-Mørck-Reihe

    In dieser Folge sprechen wir über den Kriminalroman „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen, den ersten Band der Reihe um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. Im Mittelpunkt steht der Fall der verschwundenen Politikerin Merete Lynggaard, die 2002 auf einer Fährfahrt spurlos verschwindet.

    Wir schildern, dass Merete nicht tot ist, sondern über Jahre in einem betonierten Raum gefangen gehalten wird. Dabei geht es um die Frage, wer sie festhält, was die Täter von ihr wollen und wie ein Mensch ein solches Martyrium überleben kann. Der Roman verbindet die Ermittlungen mit den bedrückenden Bedingungen ihrer Gefangenschaft.

    Außerdem behandeln wir die Einführung von Carl Mørck und seinem Assistenten Hafez el-Assad, die im neu gegründeten Sonderdezernat Q arbeiten. Wir erwähnen, dass Mørck zunächst widerwillig in den Fall gerät und später auf Fehler in den bisherigen Ermittlungen stößt. Assad bringt mit seiner unkonventionellen Art Bewegung in die Arbeit des Teams.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbindung von Meretes Bruder Ulle, der nach einem Unfall geistig beeinträchtigt ist. Wir heben hervor, dass sein Wissen für die Ermittlungen wichtig wird und dass der Roman mit mehreren Erzählsträngen arbeitet. Insgesamt beschreiben wir das Buch als spannenden, emotionalen Thriller und als gelungenen Auftakt einer Reihe.

  • LITL717 [Podcast] Tauchen Sie ein in die düstere Welt von Carl Mørck: Eine Rezension von 'Opfer 2117 von Jussi Adler Olsen

    In dieser Episode widme ich mich der Rezension des Hörbuchs „Opfer 2117“, gelesen von Wolfram Koch und geschrieben von Jussi Adler Olsen. Dieses Werk ist der achte Fall der Carl Mørck-Reihe, die seit ihrer Entstehung im Jahr 2006 höchste Aufmerksamkeit auf den Bestsellerlisten genießt. In diesem speziellen Fall verfolgt das Sonderdezernat Co., unter der Leitung von Kommissar Carl Mørck, die Aufklärung längst vergessener Kriminalfälle und stößt dabei auf erschütternde Wahrheiten, die in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind.

    Der Kriminalroman beginnt mit einem schockierenden Ereignis: An der Küste Zyperns wird die Leiche einer Frau angespült, die diese Episode als Opfer Nummer 2117 kennzeichnen soll. Die dunkle Wahrheit ist jedoch, dass sie nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Diese Entdeckung setzt eine Kettenreaktion in Gang, die einen jungen Gamer aus Kopenhagen dazu bringt, seine blutigen Videospiel-Fantasien in die Realität umzusetzen. Gleichzeitig kämpft Assistent Assad, ein zentraler Charakter im Sonderdezernat Q, mit seinen eigenen Dämonen, denn er kannte die verstorbene Frau und ist tief betroffen von ihrem Schicksal.

    Die ungekürzte Lesung bringt die düstere und spannungsgeladene Atmosphäre des Buches auf packende Weise zum Leben. Wolfram Koch, ein erfahrener Sprecher, vermittelt mit seiner markanten Stimme die komplexe Handlung, die in drei parallelen Erzählsträngen abläuft. Diese Stränge laufen zunächst unabhängig voneinander, beginnen jedoch allmählich miteinander zu verschmelzen und entfalten ein kunstvolles Geflecht von Verbindungen und Verpflichtungen, die das Verständnis des Lesers herausfordern.

    In dieser Rezension reflektiere ich nicht nur die packende Struktur und die fesselnde Erzählweise von Jussi Adler Olsen, sondern teile auch meine eigenen Empfindungen und Gedanken, die während des Hörens des Hörbuchs aufkamen. Ich beschreibe die Einführung des Journalisten Joan, dessen verzweifelte Suche nach Erfolg und Anerkennung ihn auf eine gefährliche Spur führt. Diese parallelen Geschichten sind günstige Bausteine, die geschickt zu einem größeren Ganzen zusammengefügt werden, während sich die Leser oder Hörer immer tiefer in die Materie hineinziehen lassen.

    Das Hörbuch ist überaus fesselnd, nicht zuletzt dank der stilistischen Fähigkeiten von Wolfram Koch, der es versteht, jede Szene lebendig werden zu lassen. Jussi Adler Olsen verarbeitet in „Opfer 2117“ aktuelle gesellschaftliche Themen, insbesondere die Flüchtlingskrise, und bietet dabei verschiedene Perspektiven, die den Thriller bereichern. Ich kann nur empfehlen, dieses einmalige Hörerlebnis zu genießen und sich von der Spannung mitreißen zu lassen. Die gesamte Laufzeit des Hörbuchs beträgt 18 Stunden und 8 Minuten und es ist eine Investition, die sich für Fans des Genres sowie für Neulinge der Carl Mørck-Reihe mehr als lohnt.

  • LITL458 [Podcast-Interview] über das Buch: Opfer 2117 mit Jussi Adler Olsen

    Der achte Fall für Carl Mørck und das Sonderdezernat Q

    An Zyperns Küste wird eine tote Frau aus dem Nahen Osten angespült: Auf der ›Tafel der Schande‹ in Barcelona, wo die Zahl der im Meer ertrunkenen Flüchtlinge angezeigt wird, ist sie ›Opfer 2117‹. Doch sie ist nicht ertrunken, sondern ermordet worden. Kurz darauf beschließt der 22-jährige Alexander in Kopenhagen, Rache zu nehmen für ›Opfer 2117‹, dessen Foto durch die Medien ging. Bis Level 2117 spielt er sein Game ›Kill Sublime‹ − dann will er wahllos morden. Als Assad vom Sonderdezernat Q das Bild der toten Frau zu Gesicht bekommt, bricht er zusammen. Denn er kannte sie nur zu gut. Ein hochemotionaler Fall für Carl Mørcks Team, der nicht nur Assad an seine Grenzen bringt.

  • LITL341 [Podcast-Interview] mit Jussi Adler-Olsen über das Buch: Miese kleine Morde

    Wie freimütig diese Frauen doch reden! Sitzen beim Friseur und beratschlagen mit ihm oder ihrer besten Freundin, wie sie sich am besten ihres Ehemanns entledigen könnten. Lars Hansen, gerade selbst von seiner Frau verlassen und in akuten Geldnöten, muss nicht lange überlegen. Was für eine Geschäftsidee! Ja, gegen eine anständige Bezahlung kann er die Damen nachhaltig von ihren Gatten erlösen. Nur Blut darf dabei nicht fließen, auf keinen Fall. Und so scheffelt Hansen ein kleines Vermögen, der Bedarf scheint groß, seine Methode unangreifbar. Doch dann geschieht etwas, das die Konstruktion seines neuen Doppellebens maximal ins Wanken bringt.