[Rezension] Unsere Geschichten – Die Flucht in eine fremde Heimat – Sultana Barakzai (Hrsg.)
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[Rezension] Unsere Geschichten – Die Flucht in eine fremde Heimat – Sultana Barakzai (Hrsg.)

Klappentext: Was ist Heimat und was bedeutet sie für mich persönlich? Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar haben sich mit diesen Fragen befasst und im Zuge dessen ihre eigenen Fluchtgeschichten aufgeschrieben. Der Band versammelt sieben Beiträge von jungen Menschen aus Afghanistan, Irak, Iran, der Republik Moldau, Syrien und…

LITL549 [Podcast] Rezension: Bernsteinjahre - Martin Freund

LITL549 [Podcast] Rezension: Bernsteinjahre - Martin Freund

In dieser Rezension zu “Bernsteinjahre” von Martin Freund werden sechs außergewöhnliche Geschichten vorgestellt. In einer der Geschichten wacht ein Mann ohne Erinnerung im Krankenhaus auf und ist nicht in der Lage zu sprechen oder sich zu bewegen. Die Ärzte sind fasziniert von diesem ungewöhnlichen Patienten mit merkwürdigen Narben auf den Handflächen. Langsam kehrt seine Erinnerung zurück und es werden insgesamt sechs außergewöhnliche Geschichten über Liebe, Freundschaft und Vergänglichkeit erzählt. Ein zentraler Aspekt ist der Kampf gegen innere Dämonen und das Überwinden von Verdrängung. Der Erzähler gibt seine persönliche Rezension ab und erwähnt, dass Kurzgeschichten ihn manchmal psychisch angreifen können. Bei “Bernsteinjahre” war dies der Fall, da er beim Lesen der Geschichten immer wieder an seine Ex-Freundin denken musste. Die Augen spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle, da sie den Spiegel der Seele darstellen. Es geht um Liebe, Vertrauen und den kleinen Teufel in uns. Auch Verlust und Rache werden thematisiert. Der Autor betont, dass nicht alles einfach und klar ist, sondern dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Der Erzähler findet die Geschichten berührend und empfiehlt das Buch zu lesen und über die Geschichten nachzudenken. Es wird darauf hingewiesen, dass das Buch nur noch als Restauflage erhältlich ist. Abschließend wünscht der Erzähler viel Spaß beim Lesen und bei der Suche nach dem Buch.

LITL527 [Autorenlesung-Podcast] Zwischen den Wegen - Clemens Esser

LITL527 [Autorenlesung-Podcast] Zwischen den Wegen - Clemens Esser

n dieser Episode spreche ich über meine Märchenreihe und lese daraus vor. Diese Geschichten sind im Buch “Zwischen den Wegen – Satins märchenhafte Suche” im VENNS Verlag erschienen. Ich erzähle von verschiedenen Charakteren und deren Erlebnissen, die sich zu einer Rahmenhandlung um Satin, der auf der Suche nach einer neuen Heimat ist, zusammenfügen.

In der ersten Geschichte geht es um einen zerstreuten Bäcker, der von einem Gesandten des Königs aufgesucht wird und hundert Brotlaibe bis zum nächsten Morgen benötigt. Der Bäcker ist glücklich über den Auftrag und besorgt die benötigten Zutaten, jedoch passiert ihm ein Missgeschick, bei dem etwas spezielles Pulver in den Teig gelangt. Der Bäcker hofft, dass die Gäste des Königs den Geschmack nicht bemerken werden. Am Ende stellt sich heraus, dass das Pulver einen besonderen Effekt hat und alle Gäste des Königs fröhlich und ausgelassen werden. Der Bäcker und seine Frau nutzen das verdiente Geld, um ihr Dach zu reparieren und einen zweiten Ofen zu kaufen, und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Eine weitere Geschichte erzählt von Tagetes, der sich in ein Mädchen namens Mila verliebt und den Rat des Kröterichs auf der Insel Ochelelie einholt. Nachdem Mila ihm eingeladen hat, sie besser kennenzulernen, schickt Tagetes ihr Gedichte und Geschenke. Nach einem Jahr wird Mila jedoch schweigsamer und Tagetes ist besorgt. Er sucht erneut den Rat des Kröterichs, aber dessen Antwort macht ihn traurig. Der Fährmann gibt ihm jedoch einen anderen Ratschlag. Tagetes beschließt, Mila seine Gefühle zu offenbaren und sie um ihre Hand zu bitten. Mila bittet um Bedenkzeit und stellt ihm eine Aufgabe, um seine Liebe zu testen. Tagetes macht sich auf den Weg, um die Aufgabe zu erfüllen, und kehrt schließlich mit Erfolg zurück. Mila entscheidet sich dafür, Tagetes zu heiraten, auch wenn sie unsicher ist und Bedenken hat. Am Ende erkennen sie jedoch, dass sie sich lieben und tanzen vor Freude. Sie heiraten und leben glücklich in ihrer kleinen Wohnung.

In der letzten Geschichte erzähle ich von Yorgaya, die versucht, ein Bild ihrer alten Heimat wiederherzustellen. Auf ihrer Suche nach Hilfe stößt sie auf verschiedene Personen, wie den Laternenwächter, den Bauchredner und die Souffleuse. Am Ende berührt ihr Vater das Bild und es erstrahlt in den schönsten Farben. Das Bild zeigt jedoch nicht die Gesichter ihrer Eltern, sondern die Gesichter von Kindern aus Jorgajas Klasse. Der Vater erklärt ihr, dass sie das Bild der Heimat gerettet hat, indem sie sich an all die wichtigen Dinge erinnerte. Jorgaja bedankt sich bei ihren Helfern und trifft am Ufer des Sees ein kleines Kind, das sie umarmt. Das Kind verwandelt sich in einen Schwan und fliegt davon.

Ich erkläre, dass Märchen nicht nur für Kinder sind und dass es eine breite Definition von Märchen gibt. Kinder und Erwachsene nehmen solche Geschichten unterschiedlich wahr. Außerdem erzähle ich von einer weiteren Geschichte in meinem Buch, in der es um Satinsmärchenhafte Suche geht. Am Ende bedanke ich mich bei den Zuhörern und beende die Episode.

LITL514 [Autorenlesung-Podcast] Zwischenwelten - Martin Freund

LITL514 [Autorenlesung-Podcast] Zwischenwelten - Martin Freund

In diesem Gespräch wird von einem Hauptredner berichtet, der von den Zeiten des Großvaters spricht. Der Großvater hat immer über die Zwischenweltenzeiten gesprochen und den Hauptredner darauf vorbereitet, die wahre Welt zu entdecken. Nach dem Tod des Großvaters begibt sich der Hauptredner auf den Weg an die Oberfläche, in eine angeblich lebensfeindliche Welt. Dort entdeckt er eine Welt voller Farben, von denen ihm der Großvater erzählt hat. Gemeinsam waren sie in den Dunkelheiten und Labyrinthen der Unterwelt unterwegs, aber nun ist der Hauptredner oben angekommen.

Er beschreibt den Weg als anstrengend, aber je näher er dem Ziel kam, desto besser ging es ihm. Der Anblick des Sternenhimmels und die Melodie der Vögel lassen ihn erkennen, dass er sich tatsächlich an der Erdoberfläche befindet. Er fühlt einen Moment der Ehrfurcht angesichts der Veränderung der Welt um ihn herum.

Am Morgen eines denkwürdigen Tages eröffnet der Hauptredner seine Gedanken über die Wahrheit. Er fragt sich, ob das, was er erlebt, wirklich die Wahrheit ist oder ob es etwas Neues ist, das er bisher nicht kannte. Sein Großvater konnte ihm keine klaren Antworten geben, sondern betont, dass die Suche nach der Wahrheit und das ewige Zweifeln vielleicht die Lösung sind. Der Hauptredner ist stolz auf seine Unwissenheit und Zweifel, da sein Großvater es genauso sah. Das Gespräch endet hier.