[Rezension] Unsere Geschichten – Die Flucht in eine fremde Heimat – Sultana Barakzai (Hrsg.)
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[Rezension] Unsere Geschichten – Die Flucht in eine fremde Heimat – Sultana Barakzai (Hrsg.)

Klappentext: Was ist Heimat und was bedeutet sie für mich persönlich? Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar haben sich mit diesen Fragen befasst und im Zuge dessen ihre eigenen Fluchtgeschichten aufgeschrieben. Der Band versammelt sieben Beiträge von jungen Menschen aus Afghanistan, Irak, Iran, der Republik Moldau, Syrien und…

[Rezension] Lorenz – Ilona Jerger
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[Rezension] Lorenz – Ilona Jerger

Klappentext: Ein Forscherleben als Spiegel des 20. Jahrhunderts Die einfühlsam erzählte Geschichte eines spannungsreichen Lebens: Konrad Lorenz begründete die Tierpsychologie, wurde als Verhaltensforscher berühmt und erhielt 1973 den Nobelpreis. Die Kontinuität seiner biologistischen Auffassungen trug ihm heftige Kritik ein. Ilona Jerger erfindet eine Erzählerin, die mit seinen Büchern aufgewachsen ist und Biologin wurde. Sie vertieft…

LITL574 [Podcast] Rezension: Lügenpresse – Volker Lilienthal; Irene Neverla

LITL574 [Podcast] Rezension: Lügenpresse – Volker Lilienthal; Irene Neverla

“Lügenpresse” ist ein Buch von Volker Lilienthal und Irene Neverla, das sich mit dem Kampfbegriff auseinandersetzt, der das Vertrauen in den Journalismus erschüttert. Es wird diskutiert, dass den Medien nicht mehr zugetraut wird, die Bürger wahrheitsgetreu zu informieren, und es wird behauptet, dass Journalisten Sprachrohre der Regierenden seien. Die Autoren beleuchten die Glaubwürdigkeitskrise der Medien und die politischen Hintergründe, die zu dieser Verunsicherung führen. Das Buch enthält Beiträge von verschiedenen Persönlichkeiten, die ihre Gedanken zu diesem Thema teilen.

Der Sprecher erwähnt, dass er als Buchblogger auch politische Bücher rezensiert und fand die Auseinandersetzung mit dem Begriff “Lügenpresse” besonders aufregend. Der Begriff wird in verschiedenen politischen Lagern verwendet, was zu einer allgemeinen Verunsicherung bei Lesern und Zuschauern führt. Es wird betont, wie wichtig es ist, dass Journalisten selbstkritisch sind und die Pressefreiheit als Grundpfeiler der Demokratie betrachten.

Das Buch behandelt die Pressefreiheit in Deutschland und wichtige Ereignisse wie die Spiegelaffäre. Der Sprecher hebt hervor, dass die Sprache in einigen Kapiteln möglicherweise schwierig zu verstehen ist, da sie mit vielen Fachbegriffen gespickt ist. Er betont die Bedeutung, Leser nicht nur mit Fakten, sondern auch mit einem zugänglichen Sprachstil anzusprechen. Insgesamt wird das Buch als wichtig in der heutigen Zeit angesehen, da es wichtige Themen aufgreift und die Bedeutung des Journalismus verdeutlicht.

Zum Abschluss erwähnt der Sprecher, dass “Lügenpresse” im Jahr 2017 im Kiwi-Verlag erschienen ist und noch als E-Book erhältlich ist. Er ermutigt die Zuhörer, das Buch zu lesen und wünscht ihnen viel Spaß dabei.

LITL570 [Podcast] Rezension: H wie Habicht - Helen MacDonald

LITL570 [Podcast] Rezension: H wie Habicht - Helen MacDonald

In der heutigen Rezension spreche ich über das Buch “H wie Habicht” von Helen MacDonald. Die Geschichte handelt von Helen, die seit ihrer Kindheit davon träumt, eine Falknerin zu werden. Nach dem Tod ihres Vaters beschließt sie, einen Habicht abzurichten, und erwirbt das Habichtweibchen Mabel. Meine persönliche Begegnung mit dem Buch fand bereits 2015 auf einer Buchmesse statt. Obwohl ich schon auf anderen Blogs davon gelesen hatte, wollte ich es unbedingt lesen, doch die Gelegenheit ergab sich erst später. Die Landschaftsbeschreibungen in dem Buch haben mich fasziniert und Sehnsucht geweckt, wieder auf die Insel zu reisen.

Die Symbiose zwischen Mabel und Helen wird sehr intensiv beschrieben, und man kann sich gut in die emotionale Bindung zwischen den beiden hineinversetzen. Die Autorin lässt den Leser tief in die Gefühlswelt von Helen eintauchen, die von Trauer, Versagensängsten und Einsamkeit geprägt ist. Obwohl ich manchmal den Drang verspürte, Helen dazu zu ermutigen, den Habicht loszulassen, wird im Verlauf des Buches klar, wie wichtig Mabel als Katalysator für sie ist. Das Buch vermittelt viele Informationen über die Haltung von Habichten, ihre Eigenheiten und die Geschichte der Habichtjagd.

Obwohl das Buch wegen des Hypes zunächst abschreckend wirkte, hat es mich letztendlich positiv überrascht und innerlich berührt. “H wie Habicht” ist seit 2015 erhältlich und kann für 12 Euro in Buchhandlungen erworben werden. Es bietet eine fesselnde Geschichte, die tiefe Einblicke in die Welt der Falknerei und die bedeutsame Beziehung zwischen Mensch und Tier gewährt. Viel Spaß beim Lesen und beim Kennenlernen der bewegenden Geschichte von Helen und Mabel.