Verlage A-K

  • LITL593 [Podcast] Rezension: Krokodilwächter - Katrine Engberg

    In dieser Rezension spreche ich über den Krimi „Krokodilwächter“ von Katrine Engberg. Die Geschichte handelt von Juli, die nach Kopenhagen zieht, um Literatur zu studieren, nur um kurz darauf brutal ermordet aufgefunden zu werden. Die Ermittler Jeppe Kørner und Annette Werner stoßen auf ein Manuskript, das den Mord ähnlich beschreibt und vermuten, der Lösung des Falls nahe zu sein. Doch der Täter agiert weiter und lässt die emeritierte Professorin Esther de Laurenti zweifeln, ob jemand Szenen aus ihrem eigenen Kriminalroman in die Realität umsetzt.

    Meine persönliche Rezension reflektiert darüber, ob „Krokodilwächter“ eher als Thriller oder Krimi einzuordnen ist. Für mich fehlt dem Buch die Intensität, die einen Thriller ausmacht, und es tendiert mehr zum Krimi-Genre. Die Charaktere, wie die Autorin Esther de Laurenti mit einem Rotweinproblem oder die Kommissare Jeppe und Annette, tragen zur Spannung des Falles bei. Neben dem Kriminalfall thematisiert das Buch die Macht des Schreibens und die dunklen Seiten der Menschen, wodurch die Geschichte facettenreich und fesselnd wird.

    Der Roman wirft Fragen nach den Motiven der Menschen auf und betont die Bedeutung der Kriminalarbeit. Trotzdem bleibt die eigentliche Spannung für mich oft aus, da ich früh erahnen kann, wer der Täter ist, aber das Warum hinter den Taten mich rätseln lässt. Die Autorin Katharina Engberg baut geschickt Spannung auf und integriert interessante Themen.

    „Krokodilwächter“ ist ein gelungener Start einer neuen Krimireihe und zeigt das Talent der dänischen Autorin. Das Buch aus dem Jahr 2019 bietet unterhaltsame Spannung und verspricht eine interessante Fortführung der Reihe. Mit seinem Fokus auf die Kraft des Wortes und die düsteren Facetten der menschlichen Natur ist das Werk ein lesenswerter Beitrag zum Krimigenre.

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  • LITL591 [Podcast] Rezension: Baustelle Blödmann - Sonya Kraus

    In dieser Episode rezensiere ich „Baustelle Blödmann“ von Sonya Kraus. Das Buch verspricht einen humorvollen Blick auf Beziehungen und thematisiert die Herausforderungen, die in der Liebe auftreten können. Sonya Kraus spricht offen über die Stolpersteine in Beziehungen, wie unsichere Partner, unerfüllte Erwartungen und alltägliche Differenzen. Sie gibt auch Tipps, wie man das Beste aus einer Partnerschaft herausholen kann.

    Persönlich betrachtet finde ich solche Bücher zwar nicht immer relevant, aber hin und wieder dienen sie als Anstoß zum Nachdenken oder zum Schmunzeln. Es ist wichtig, dass beide Partner in einer Beziehung sich engagieren und aufeinander eingehen. Jeder Mensch ist einzigartig, daher können nicht alle Ratschläge gleich wirksam sein. Sonya Kraus behandelt verschiedene Themen wie Eifersucht, gemeinsame Urlaube und die unvermeidlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

    Die Autorin schafft es, mit Selbstironie und persönlichen Erfahrungen die Leser zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Beziehungen sind stets eine Baustelle, die kontinuierliche Arbeit erfordert. Es ist wichtig, dass beide Partner bereit sind, an sich zu arbeiten und sich anzupassen. „Baustelle Blödmann“ bietet einen humorvollen und zugleich informativen Einblick in die Tücken des Liebeslebens und regt dazu an, die persönliche Beziehungsdynamik zu reflektieren.

    Das Buch wurde 2018 veröffentlicht und ist weiterhin als E-Book erhältlich. Ich empfehle allen, die sich für Beziehungsthemen interessieren, einen Blick hineinzuwerfen und sich von Sonya Kraus‘ humorvoller Schreibweise inspirieren zu lassen. Es ist eine unterhaltsame Lektüre, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt. Jede Beziehung ist einzigartig und erfordert individuelle Herangehensweisen, daher ist es wichtig, offen für Veränderungen zu sein und gemeinsam an einer stabilen Basis zu arbeiten.

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  • LITL590 [Podcast] Rezension: Strandgut - Benjamin Cors

    In dieser Rezension spreche ich über das Buch „Strandgut“ von Benjamin Cors, welches als stimmungsvoller Normandie-Krimi beworben wird. Die Geschichte handelt von Nicolas Golan, einem jungen Personenschützer, der einen schwerwiegenden Fehler begeht und daraufhin seine Karriere ruiniert sieht, wodurch er in seine alte Heimat Deauville in der Normandie strafversetzt wird. Die Ruhe, die er sich dort erhofft, wird gestört, als eine abgetrennte Hand am Strand auftaucht.

    Ich teile meine persönliche Rezension zu dem Buch und erzähle davon, wie ich anfangs Zweifel an der Hauptfigur Nicolas Guerlain hatte, aufgrund seines leichten depressiven Charakters. Doch nachdem ich ihm eine Chance gab und mehr als 50 Seiten gelesen hatte, wuchs er mir langsam ans Herz, auch bedingt durch die humorvolle Praktikantin Claire, die für amüsante Momente sorgt. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als ein Fotograf verschwindet und der Politikgipfel in Deauville Unruhe in der kleinen Gemeinde stiftet, was für Spannung sorgt.

    Ich betone die Freundschaften und Beziehungen der Figuren, die trotz des harten Milieus warmherzig dargestellt werden. Nicolas entwickelt sich im Verlauf der Geschichte von einem ungeeigneten Personenschützer zu einem faszinierenden Ermittler, was dazu beiträgt, dass man immer weiterlesen möchte. Die Atmosphäre des Buches ist so intensiv, dass man förmlich das Meer riechen und den Wein schmecken kann. Cors gelingt es, eine realistische Illusion einer möglichen Realität zu schaffen.

    Besonders positiv empfinde ich, dass die beiden Hauptfälle des Buches nicht in einem einzigen Showdown abschließend gelöst werden, sondern logisch und nachvollziehbar auseinandergeführt werden, was dem Leser ein befriedigendes Leseerlebnis bietet. Ich gebe einen Ausblick auf eine potenzielle Fortsetzung und betone die kurzweilige Natur des Buches, die Lust auf mehr macht. Insgesamt halte ich „Strandgut“ für ein gelungenes Werk im Krimi-Genre, das auch nach mehreren Jahren seit seinem Erscheinen noch lesenswert ist.

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