LITL813 [Buchrezension] „Schulerfolg ist lernbar“ – Ein Buch, das mich an meine eigene Schulzeit erinnerte
Das Gespräch bzw. die Rezension behandelt das Buch „Schulerfolg ist lernbar“ von Detlef Träbert. Vorgestellt wird es als Ratgeber für Eltern und Kinder rund um den Schulalltag. Der Sprecher beschreibt das Buch als verständlich geschrieben und als Sammlung vieler kurzer, alltagsnaher Kapitel.
Ein Schwerpunkt liegt auf Erziehung und Verhalten in der Familie. Genannt werden Themen wie Taschengeld, frühe Grenzsetzungen, Vorbildverhalten der Eltern und der Umgang mit Kindern im Schulalter. Der Sprecher schildert dazu eigene Erfahrungen aus der Kindheit und ordnet viele Beispiele aus dem Buch als vertraut ein.
Ein weiterer großer Abschnitt betrifft Lernen, Hausaufgaben und schulische Schwierigkeiten. Besprochen werden unter anderem gute Vorsätze, Fehlerkultur, Legasthenie und Dyskalkulie. Der Sprecher berichtet, dass er selbst Schreibschwierigkeiten hatte und durch einen Deutschlehrer Unterstützung bekam, den er dafür dankbar erwähnt.
Danach geht es um Motivation, Konzentration und ADHS. Das Buch greift laut Sprecher auch Themen wie Belohnung, gemeinsames Spielen und familiäre Zeit auf. Er betont, dass ihm persönliche Zuwendung wichtiger war als Geldbelohnungen.
Ein weiteres Thema sind Gemeinschaftsprobleme, Heimweh, Mobbing und Sitzenbleiben. Der Sprecher erwähnt, dass Mobbing nicht nur in der Schule vorkommt, sondern auch im Hobby oder im Beruf. Sitzenbleiben bewertet er aus eigener Erfahrung nicht nur negativ, sondern auch als mögliches Lern- und Entwicklungserlebnis.
Zum Schluss fasst der Sprecher das Buch als informativ und hilfreich zusammen. Es vermittle Einblicke in die Sicht von Lehrern, Kindern und Eltern, nenne Stellen für weitere Hilfe und empfehle, sich Zeit füreinander zu nehmen und miteinander zu reden. Das Buch sei 2021 im Medu Verlag erschienen und umfasse über 270 Seiten.