die Arznei der Könige

LITL599 [Podcast] Rezension: Arznei der Könige - Sabine Weiß

Die Arznei der Könige, ein fesselnder historischer Roman von Sabine Weiß, erzählt die Geschichte der jungen und adligen Jakoba, die im 14. Jahrhundert in Lüneburg im Kloster ihre Berufung als Krankenpflegerin findet. Nach dem Tod ihrer Familie wird sie von ihrem Bruder zu einer erzwungenen Ehe genötigt, aus der sie nach dem Tod ihres brutalen Mannes flieht. Mit Hilfe von Arnold, einem Theriak-Krämer, gelingt es ihr, nach Paris zu fliehen und sich dort als Heilerin einen Namen zu machen. Ihre Reputation als Heilerin bringt ihr den Ruf des kranken Königs ein, der nach der legendären „Arznei der Könige“ verlangt und damit auch gefährliche Feinde auf den Plan ruft.

Das Buch, obwohl über 600 Seiten lang, entführt den Leser in die faszinierende Welt des Mittelalters, die von Reisen nach Venedig, Paris und zurück nach Lüneburg geprägt ist. Dabei werden nicht nur die Abenteuer und Kämpfe der Hauptfiguren lebendig dargestellt, sondern auch Einblicke in die Handelsmetropolen und Orden jener Zeit gewährt. Die Autorin schafft es, die historischen Hintergründe authentisch wiederzugeben und Jakobas Entwicklung zur angesehenen Heilerin plausibel aufzubauen.

Mit einem Blick auf die gesellschaftlichen Normen und Rollen der Frauen jener Ära, wird deutlich, wie Jakoba sich in einer von Männern dominierten Bildungs- und Berufswelt behaupten muss. Die verschiedenen Orte und Zeiten, die im Roman beleuchtet werden, vermitteln ein lebhaftes Bild von Europa im Mittelalter und offenbaren die Vielschichtigkeit der Handlung. Trotz des umfangreichen Plots, gelingt es der Autorin, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten und die Charaktere mit ihren Ängsten und Sorgen lebendig darzustellen.

Die Arznei der Könige ist eine packende Lektüre, die Fans historischer Romane begeistern wird und durch Sabine Weiß‘ leidenschaftliche Erzählweise und gekonnte Darstellung der Figuren eine überzeugende Geschichte bietet. Das Buch aus dem Jahr 2018 ist beim Bastei-Lübbe

-Verlag erschienen und kann für 13 Euro in jeder Buchhandlung erworben werden. Freuen Sie sich auf ein Lesevergnügen mit diesem meisterhaft geschriebenen historischen Roman.

Das Haupt der Welt

LITL558 [Podcast] Rezension: Haupt der Welt - Rebecca Gablé

Die Rezension zu „Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gablé taucht in die Geschichte des deutschen Mittelalters ein, beginnend mit Brandenburg im Jahr 929. Der slawische Fürstensohn Tugomir wird gefangen genommen und nach Magdeburg gebracht, wo er als Heiler bekannt wird und Heinrichs Sohn Otto das Leben rettet. Tugomir wird Ottos Leibarzt und Lehrer seiner Söhne, bleibt aber eine Geisel zwischen zwei Welten. Als Ottos Feinde sich formieren, bittet der König Tugomir um Hilfe, obwohl er gleichzeitig Freund und Feind ist.

In der persönlichen Rezension wird die Geschichte von „Das Haupt der Welt“ reflektiert. Der Rezensent stellte fest, dass es einem Buch oft anders begegnet, als ursprünglich erwartet. Durch Zufall stieß er auf Rebecca Gablé und begann mit dem zweiten Band ihrer Reihe, wobei er feststellen musste, dass er den ersten Band lesen sollte. Das Eintauchen in das tiefste Mittelalter Deutschlands brachte viele historische Namen hervor, die manchmal verwirrend waren, aber den Leser dazu inspirierten, mehr über die Zeit zu erfahren. Die Vielzahl von Intrigen und politischen Manövern vermittelt ein realistisches Bild des ostfränkischen Königreichs.

Die Rezension lobt die detaillierten Einblicke in die slawischen Völker und die Mischung verschiedener Gruppen in dieser Zeit. Die Unterscheidung zwischen Ost- und Westfranken sowie die fehlende Karte im E-Book werden als kleinere Kritikpunkte genannt. Durch die Lektüre des ersten Bandes erlangte der Rezensent ein klareres Verständnis für bestimmte Handlungsstränge und genoss es, Otto den Großen und seine Familie kennenzulernen. Rebecca Gablé vermittelt eine realistische Darstellung des Mittelalters, einschließlich der Schattenseiten.

Die Rezension endet mit dem Fazit, dass die deutsche Geschichte durch „Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gablé auf unterhaltsame und informative Weise präsentiert wird. Der Rezensent empfiehlt das Werk als eine Bereicherung für Geschichtsinteressierte und lobt die Autorin für ihre Fähigkeit, die Leser in die Vergangenheit zu versetzen. Mit einer Kaufempfehlung für 16,90 Euro beim Bastei-Lübbe-Verlag endet die Rezension des Rezensenten Markus von literaturlounge.eu.

Schwert und Krone

LITL494 [Podcast] Rezension: Schwert und Krone - Meister der Täuschung – Sabine Ebert

In dieser Podcast-Episode präsentieren wir die Rezension zu Sabine Eberts historischem Roman „Schwert und Krone, Meister der Täuschung“. Der Roman bildet den ersten Band des Barbarossa Epos und spielt im Dezember 1137, kurz nach dem Tod des Kaisers. Dies führt zu einem erbitterten Kampf um die Thronfolge, bei dem Konrad von Staufen durch eine Intrige zum König gemacht wird, obwohl er den Weg dorthin nicht unterstützt hat. Es entfaltet sich ein Krieg mit vielen Wendungen, in dem auch der junge Friedrich Barbarossa eine unsichere Rolle spielt. Der Roman entführt die Leser in das faszinierende 12. Jahrhundert und präsentiert ein grandioses Panorama, das auf verborgenen Ereignissen basiert. Die Autorin beleuchtet den Aufstieg Barbarossas zu einem der mächtigsten Herrscher des Mittelalters und liefert einen perfekt recherchierten und hochspannenden historischen Roman.

Nun gebe ich meine persönliche Rezension zu dem Buch ab. Anfangs habe ich gezögert, historische Romane zu lesen, da ich immer zusätzlich recherchiere und noch mehr wissen möchte. Jedoch ist es der Autorin gelungen, mich mit ihrer umfangreichen Darstellung der Zeit und den vielfältigen Charakteren zu begeistern und mir die deutsche Geschichte näherzubringen. Die Geschichte ist interessant und zeigt, wie wichtig Frauen für die Geschichte waren. Ich bin gespannt darauf, mehr über Barbarossa und die anderen Charaktere zu erfahren und empfehle das Buch daher wärmstens.

Das Buch ist im Februar 2017 beim Droemer Knaur Verlag erschienen und für 14,99 Euro in jeder Buchhandlung erhältlich. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Das Mädchen aus Apulien

LITL480 [Podcast] Rezension: Das Mädchen aus Apulien – Iny Lorentz, gelesen von Anne Moll

In dieser Folge präsentiere ich eine Hörbuchrezension des Buches „Das Mädchen aus Apulien“ von Innie Lorenz, gelesen von Andul. Es handelt sich um einen historischen Roman, der im 13. Jahrhundert in Italien spielt. Die Geschichte dreht sich um Panolfina, die Tochter einer Sarrazin-Prinzessin und eines apollischen Grafen.

Nach dem Tod ihres Vaters wird Panolfina von einem Nachbarn in seine Burg gebracht, um sie zur Heirat zu zwingen. Doch Panolfina gelingt die Flucht und sie findet Schutz am Hofe von Friedrich, dem König von Sizilien und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sie setzt alles daran, Friedrich zur Rache gegen ihre Feinde zu bewegen.

Die Hörbuchrezension gibt einen positiven Eindruck von dem Buch wieder und lobt die gelungene Mischung aus historischen Fakten, Fantasie und einer Prise Romantik. Der Rezensent empfiehlt das Hörbuch und hebt auch die gelungene Darstellung des Klerus hervor.

Eine kleine Episode mit der heiligen Elisabeth wird erwähnt, die den Rezensenten dazu veranlasst hat, nach weiteren Informationen zu suchen.

Das Hörbuch „Das Mädchen aus Apulien“ ist seit 2016 erhältlich und kann für 12 Euro heruntergeladen werden.