Rowohlt Verlag

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    Buchverlosung: „Strandopfer“ von Frank Goldammer

    Sommer, Strand – und ein Verbrechen, das niemand kommen sah … Wir verlosen 2 Exemplare von „Strandopfer“ von Frank Goldammer! 🎉📖 (erschienen im Rowohlt Verlag) 🗓️ Teilnahmezeitraum: 25.08.2026 – 08.09.2026 Mitmachen und mit etwas Glück schon bald in die spannende Welt von Frank Goldammer eintauchen! Stichwort „Strandopfer“ Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück!…

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    [Rezension] Strandopfer – Frank Goldammer

    Ermittlungen zwischen Grenzen, Misstrauen und Menschenabgründen

    Klappentext: Ein Toter im Sand, ein rätselhafter Bernstein in seinem Mund. Und ein deutsch-polnisches Ermittlerduo, das fest entschlossen ist, den Fall zu lösen: Der hochspannende Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Frank Goldammer. Die Ermittlerin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste beordert – ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im…

  • LITL710 Waldesgrab von Lene Schwarz: Ein Thriller, der unter die Haut geht

    In dieser Episode bespreche ich den Thriller „Waldesgrab“ von Lene Schwarz, der sich als fesselnde Lektüre für Krimifans entpuppt, insbesondere für diejenigen, die die spannende Erzählweise von Nele Neuhaus schätzen. Die Handlung spielt in der malerischen, aber auf brutale Weise verdunkelten Kulisse des Harzes und folgt dem Koch Leon Bosch. Dieser genießt die Abgeschiedenheit seines Gasthauses, bis er im Wald auf eine schreckliche Entdeckung stößt: die Leiche einer Frau mit einem pechschwarzen Quarzstein anstelle ihres Herzens.

    Im Verlauf des Thrillers werden immer mehr ähnlich zugerichtete Leichen gefunden, was Leon dazu zwingt, in einem Wettlauf gegen die Zeit den Mörder zu finden. Dabei stellt sich heraus, dass die düsteren Ereignisse enge Verbindungen zu seiner eigenen Vergangenheit haben – ein Geheimnis, das er lange Zeit vergraben glaubte. Meine persönliche Rezension bezieht sich darauf, dass dieser Roman für mich eher als Thriller denn als klassischer Kriminalroman gilt, da die psychologische Dramatik und die düstere Atmosphäre tief unter die Haut gehen.

    Die Figuren sind sorgfältig konstruiert und tragen zur Komplexität der Geschichte bei. Besonders Leon, dessen enge Verbindungen zu den Opfern ihn in einen Strudel aus Verdächtigungen und Ängsten zieht. Auch der Kommissar, der ihn für den Hauptverdächtigen hält, und der Förster, der dem Geschehen eher aus der Ferne zuschaut, fügen der Erzählung zusätzliche Schichten hinzu. Zudem gibt es interessante Nebenfiguren, wie Leons Tochter Thea, die eine entscheidende Rolle in der Handlung spielt, und Jack, der Freund von Marlene, einer weiteren Figur, die Leon sehr am Herzen lag.

    Die Autorin Lene Schwarz schafft durch ihren packenden Schreibstil eine düstere Atmosphäre, die perfekt zum Setting im Harz passt. Es werden verschiedene Storystränge gekonnt miteinander verwoben, von den mysteriösen Leichen bis hin zu einem alten Felsenkeller, der eine weitere interessante Wendung in der Geschichte birgt. Der Felsenkeller, einst ein Ort des Handels, wurde versiegelt und bleibt im Fokus von Leon und den Ermittlungen. Dabei begegnet Leon immer wieder dem Förster, dessen Ignoranz nicht nur frustrierend, sondern auch zutiefst bedrohlich ist.

    Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite hoch, mit zahlreichen unerwarteten Wendungen und einem Bösewicht, den man nicht sofort auf dem Schirm hat. Das lässt mich beim Lesen immer wieder innehalten und mit einem mulmigen Gefühl an die nächste Seite denken. Lene Schwarz gelingt es, einen fesselnden Thriller zu schreiben, der langfristig im Gedächtnis bleibt. Ich bin gespannt auf weitere Werke dieser talentierten Autorin und empfehle „Waldesgrab“ jedem, der in eine düstere und packende Geschichte eintauchen möchte. Der Roman ist 2019 im Rowohlt Verlag erschienen und nach wie vor erhältlich.

  • LITL693 [Podcast] "Spannung und Skurrilität: Ein Blick in „Sorge dich Nicht, Stirb!“ von Dietrich Faber

    In dieser Episode besprechen wir das Buch „Sorge dich Nicht, Stirb!“ von Dietrich Faber, das uns in die Welt des Kommissars Henning Bröhmann entführt, der nach einem vorzeitlichen Ruhestand wieder in den aktiven Dienst der Kriminalpolizei zurückkehrt. Der Klappentext beschreibt, wie sich das Leben im beschaulichen Vogelsberg oft auf kurvenreiche Weise entfaltet, während Henning sich nicht nur mit einem Mordfall auseinandersetzen muss, sondern auch mit der eigenen Besessenheit nach Selbstoptimierung in der Zeit vor seinem 50. Geburtstag.

    Wir werfen einen Blick auf die Ereignisse, die zur Geburtstagsfeier und anschließend zu einem Mord in einem Coaching-Institut führen. Das besagte Institut scheint unser Protagonist Henning in den Strudel seiner eigenen Eitelkeit und Perfektion zu ziehen, während er versucht, den Fall zu lösen. Der Kontrast zwischen dem Mord und den skurrilen Charakteren, die ihn umgeben, sorgt für eine interessante Dynamik, die durch die Rückblenden in die Arbeitsweise solcher Optimierungsinstitute verstärkt wird. Diese Einblicke bieten nicht nur eine amüsante Handlung, sondern reflektieren auch, wie realistische Motivationen und Verhaltensweisen in überspitzten Situationen dargestellt werden.

    Meine persönliche Rezension zeigt, dass ich das Gefühl hatte, während des Lesens die Stimme des Autors zu hören, was mir manchmal den Kopf voll mit Szenen von seiner Lesung gebracht hat. Diese Erfahrung kann die eigene Vorstellungskraft überlagern, ähnlich wie beim Lesen eines Buches, nachdem man den Film gesehen hat. Dennoch brachte der Roman viele Erinnerungen an meine eigenen Erlebnisse als DJ bei Geburtstagsfeiern und Hochzeiten mit sich, was die Erzählung umso lebendiger machte.

    Das Buch bietet eine brillante Mischung aus Spannung und Humor, während wir mit Henning Bröhmann mitfiebern, wie er versucht, den Mordfall zu lösen. Die charakterliche Entwicklung der Figuren und die ständigen Verbindungslinien zu realen Gegebenheiten geben der Erzählung eine authentische Note. Mein Fazit zu „Sorge dich Nicht, Stirb!“ ist durchweg positiv: Es ist unterhaltsam und zugleich erkenntnisreich. Ich freue mich auf weitere Werke von Dietrich Faber, egal in welchem Genre, und kann jedem, der an intelligenter Unterhaltung und am Leben im mittelhessischen Raum interessiert ist, dieses Buch sowie die gesamte Reihe empfehlen.