LITL805 [Buchrezension] Eric Sandner – Die letzte Wahl: Thriller über Demokratie und Populismus
In der Besprechung wird der Thriller „Die letzte Wahl“ von Eric Sander vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Journalist Nicolas Moor, der mit seiner Tochter in einem abgelegenen Berghotel Urlaub macht und dort zufällig mit einer Drohne ein geheimes Treffen der rechtspopulistischen Volkspartei filmt.
Die Aufnahmen enthalten laut Text brisante Hinweise auf Umsturzpläne nach einem erwarteten Wahlsieg. Als der Sicherheitsdienst der Partei die Drohne bemerkt, beginnt eine Verfolgung. Die Partei versucht anschließend, den Besitzer der Drohne zu identifizieren und die Spuren zu beseitigen.
Der Text beschreibt die Volkspartei als Machtapparat mit charismatischem Parteiführer Markus Hartwig, einem harten Sicherheitsdienst und einer Liste politischer Gegner. Außerdem wird erwähnt, dass Hintermänner im Hintergrund die Fäden ziehen und dass Nicolas beruflich diskreditiert wird, nachdem die Partei seine Verbindung zu den Aufnahmen vermutet.
In der persönlichen Einschätzung wird betont, dass das Buch Politik und Fiktion eng miteinander verbindet und dabei an aktuelle populistische Tendenzen erinnere. Der Sprecher hebt hervor, dass das Buch zum Nachdenken über Demokratie, Eigenverantwortung und den Schutz demokratischer Strukturen anregen solle.
Am Ende wird dazu aufgerufen, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, gemeinsam gegen Hass einzutreten und wählen zu gehen. Genannt werden außerdem der Titel, der Autor sowie der Verlag und der Hinweis, dass das Buch als E-Book erhältlich ist.