Deutschland

  • [Kino] NORMAL – Ein wildes Action-Spektakel mit Tiefgang

    Handlung Sheriff Ulysses (Bob Odenkirk) sucht in der verschlafenen Kleinstadt Normal eine Auszeit von Eheproblemen und beruflichen Rückschlägen – doch statt Ruhe findet er explosive Geheimnisse hinter der Fassade. Als ein misslungener Banküberfall die trügerische Idylle durcheinanderbringt, wird Ulysses mit den dunklen Abgründen der Stadt konfrontiert. Was verbirgt diese scheinbar normale Gemeinde wirklich? NORMAL verbindet…

  • |

    [Rezension] Mit dem ersten Licht – Florian Knöppler

    Eine stille Revolution der Gefühle: Einsamkeit, Familie und die Macht der Hoffnung

    Klappentext: Über Sehnsucht. Über Entschiedenheit. Über Liebe. Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt…

  • [Kino] Miss Kobayashi’s Dragon Maid: Ein einsamer Drache sehnt sich nach Liebe – Der neue Anime-Film kommt ins Kino!

    „Miss Kobayashi’s Dragon Maid: Ein einsamer Drache sehnt sich nach Liebe“ – Der neue Anime-Film startet im Kino! Am 31. März 2026 bringt Crunchyroll den lang erwarteten Anime-Film „Miss Kobayashi’s Dragon Maid: Ein einsamer Drache sehnt sich nach Liebe“ in die deutschen Kinos. Der Film, der auf dem beliebten Manga und der gleichnamigen Anime-Serie basiert,…

  • LITL377 [Podcast] Licht in der Dunkelheit: Michael Wolffsohn über jüdische Geschichte und Hoffnung

    Im Interview spricht Michael Wolffsohn über sein Buch, das sich mit der jüdischen Identität und der Geschichte der Juden während des Dritten Reiches auseinandersetzt. Er betont, dass trotz des ernsten Themas eine zugängliche, lockere Sprache gewählt wurde, um Kinder und Jugendliche anzusprechen, ohne die Schwere der Inhalte zu verharmlosen. Wolffsohn erzählt, dass die Motivation für das Schreiben aus der Neugier seines Enkels Noah erwuchs, der mehr über Juden und die Geschichte des Nationalsozialismus wissen wollte. Diese persönliche Verbindung verleiht dem Themenkomplex eine familiäre Dimension und zeigt, dass das Gespräch über schwierige Themen in einem familiären Kontext stattfinden kann.

    Wolffsohn reflektiert über seine eigene jüdische Herkunft und die gemischte religiöse Identität seiner Familie. Er hebt hervor, dass in einer offenen Gesellschaft nicht nur Wissen über andere Religionen notwendig sei, sondern auch die Akzeptanz der Andersartigkeit. Er verknüpft seine Ansichten mit einem Zitat von Walter Dirks, dass der Andere anders ist, jedoch auch einem ähnlichen Menschsein angehört. Diese Einsicht erachtet er als fundamental für das Verständnis und die Koexistenz zwischen verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen.

    Im Verlauf des Gesprächs wird das schwierige Verhältnis zwischen der jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaft angesprochen. Wolffsohn thematisiert die ständigen Herausforderungen, die Juden und andere Minderheiten in historischer sowie gegenwärtiger Zeit erfahren. Besonders betont er die Gleichwertigkeit und Wichtigkeit der großen Religionen, die sich mit grundlegenden Menschheitsfragen auseinandersetzen. Der Austausch über Religion wird als essenziell für das Verständnis und die Toleranz in der Gesellschaft gesehen.

    Wolffsohn erzählt Anekdoten über seine Familie, darunter die beeindruckende Figur seiner katholischen Lehrerin, die bereits frühzeitig die Gefahren des Nationalsozialismus erkannte und ihre jüdischen Schülerinnen warnte. Er bringt die Zuhörer dazu, die Komplexität der menschlichen Erfahrungen zu verstehen, die oft zwischen Licht und Dunkelheit angesiedelt sind. Des Weiteren reflektiert er über die Bedeutung der Präsenz von Juden in der deutschen Kultur und deren untrennbare Verbindung zur deutschen Geschichte.

    Auf die Frage nach der gegenwärtigen politischen Situation, insbesondere der Rückkehr nationalistischer Strömungen und dem Einfluss des militanten Islams, äußert Wolffsohn seine Besorgnis über die Gefahren, die sowohl Menschen jüdischen Glaubens als auch der Gesellschaft insgesamt drohen. Er warnt davor, zwischen verschiedenen Extremismen zu unterscheiden, da diese Kräfte oftmals in ihren Vorurteilen und Feindseligkeiten einander bedingen.

    Das Gespräch schließt mit der Bemerkung Wolffsohns, dass er den Lesern seines Buches eine positive Botschaft mitgeben möchte: In der Dunkelheit gibt es immer noch Licht. Er ermutigt dazu, die menschlichen Ähnlichkeiten und die Vielfalt des Lebens zu erkennen, um Toleranz und Verständnis zu fördern. Wolffsohn wünscht sich, dass das Buch die jüngere Generation inspiriert und zum Dialog anregt.