Vorlesen

  • |

    [Rezension] Jenny Meier legt seltsame Eier – Rachel Emily & Paul Delaney

    Das perfekte Osterbuch – und ein Ganzjahres-Highlight für Kinder ab 4 Klappentext: Diese Hennen muss man kennen! Jenny Meier legt seltsame Eier … mit wunderschönen Flecken. Auch ihre Kolleginnen im Hühnerstall legen wahre Kunstwerke: Ob mit Tupfen, Streifen oder Glitzer, ein Ei ist schöner als das andere. Oder haben die Hühner etwa geflunkert, damit sie…

  • LITL816 [Buchrezension] Kevin (Rob Biddulph): Ein Bilderbuch, das Fantasiewelten öffnet und Kinder stärkt

    In dieser Folge sprechen wir über das Kinderbilderbuch „Kevin“ von Rob Biddulph, übersetzt aus dem Englischen von Steffen Jacobs. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Max, der nach einem Fehlverhalten seine Mutter mit der Behauptung überrascht, nicht er, sondern sein imaginärer Freund Kevin sei schuld. Wir erzählen, wie Max Kevin beschreibt und ihn zeichnet, woraufhin…

  • LITL796 [Buchrezension] Das allerbeste Buch von Egon Wurm (Richard Scarry) Wie ein Klassiker Generationen verbindet

    In dieser Episode tauchen wir ein in die wunderbare Welt von Egon Wurm, einer unverwechselbaren Figur aus den Kinderbüchern von Richard Scarry. Gemeinsam erkunden wir die Geschichten, die sich um diesen einzigartigen Regenwurm drehen, der nicht nur Fußball spielen kann, sondern auch abenteuerlustig durch die große Stadt fährt. Ich teile meine persönliche Verbindung zu dieser Figur und hinterfrage, was es mit mir macht, ein Kinderbuch zu sehen, das eine so vertraute Figur präsentiert. Diese emotionale Reise zurück in meine eigene Kindheit wird durch die charmanten Illustrationen und die liebevollen Texte, die von Kathi Hersch übersetzt wurden, noch verstärkt.

    Egon Wurm, der heimliche Star in Scarrys Universum, lehrt uns nicht nur das Zählen und fördert unsere Kreativität, sondern bringt auch vieles mit sich, das wir mit unseren eigenen Kindern erleben können. Ich reflektiere über die Bedeutung dieser gemeinsamen Erlebnisse und die Möglichkeiten, die sich durch das Entdecken der Geschichten mit unseren Kindern eröffnen. Durch das gemeinsame Suchen von Egon in den Bildern und das Üben von Zahlen entwickeln wir eine tiefere Bindung, die von Spaß und Lernen geprägt ist.

    Besonders hervorheben möchte ich die künstlerische Gestaltung des Buches, die nicht nur die kleinen Leserinnen und Leser fasziniert, sondern auch die Eltern berührt. Die Illustrationen sind schlicht, aber eindrucksvoll, und sie transportieren eine Botschaft von Liebe und Wärme, die ich aus meiner eigenen Kindheit mit Egon Wurm verbinde. Es ist diese nostalgische Verbindung, die mich dazu bewegt, zu sagen, dass dieses Buch in jedes Kinderzimmer gehört. Ich betone, wie wichtig es ist, die Geschichten von Egon Wurm weiterzugeben, nicht nur als unterhaltsame Lektüre, sondern als wertvolle Erinnerungen, die Generationen überdauern werden.

    Zum Schluss stelle ich fest, dass das neu veröffentlichte Buch, „Das allerbeste Buch von Egon Wurm“, im Jahr 2021 im Diogenes Verlag erschienen ist und für Kinder ab zwei Jahren geeignet ist. Mit einem Preis von 16 Euro ist es ein kleines, aber wertvolles Stück, das in jedem Haushalt Platz haben sollte. Dieses Buch ist mehr als nur eine Sammlung von Geschichten; es ist ein Werkzeug, um unsere gemeinsamen Erlebnisse zu bereichern und die Fantasie unserer Kinder zu fördern.

  • LITL782 [Interview] Vom Kinderzimmer in den eigenen Verlag: Wie Sohn Simon zum kreativen Kopf von „Hase Hollywood“ wurde

    In diesem Interview, das von Markus Eggert geführt wurde, stehen Stefan Rasch und Anja Abicht im Mittelpunkt, die über die Entstehung ihres Kinderbuchs „Hase Hollywood und das Geheimnis des Drachenlandes“ und die damit verbundenen Herausforderungen sprechen. Das Gespräch beginnt mit der Diskussion über die Zusammenarbeit mit dem eigenen Kind, Simon Rasch, das eine entscheidende Rolle in der kreativen Entwicklung des Buches spielte. Stefan betont, dass Simon nicht nur die Zielgruppe, sondern auch ein kreativer Mitgestalter des Projekts war. Es wird deutlich, dass die Geschichte sowie die Illustrationen ständig von Simons Feedback beeinflusst wurden, was die Bedeutung der kindlichen Perspektive herausstellt.

    Stefan reflektiert über seine eigenen Kindheitserinnerungen und die Freude am Vorlesen, die ihn dazu motivierte, selbst die Rolle des Vorlesers für Simon zu übernehmen. Er erzählt, dass Simon jedoch oft kein Interesse an herkömmlichen Kinderbüchern hatte, was die Idee inspiriert hat, ein eigenes Buch zu schreiben, das die Herzen von Kindern wie ihm erreichen könnte. Gemeinsam mit Anja entwickelten sie die Figuren und die Handlung in einem spielerischen Ansatz, bei dem Simon oft aktiv mitwirkte. Die Beiden diskutieren darüber, wie wichtig es war, Figuren zu schaffen, die Kindern ansprechend und zugänglich sind, und das dies oft bedeutete, dass sie humorvolle oder leicht verrückte Eigenschaften an den Charakteren entwickelten, um das Interesse von Simon zu wecken.

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs thematisieren sie den Illustrationsstil des Buches. Anja erläutert, warum sie sich für Aquarelltechniken entschieden hat, die im Vergleich zu digitalen Illustrationen eine gewisse Unvollkommenheit und Wärme vermitteln. Sie räumen ein, dass die Herstellung der Bilder ein langwieriger Prozess war, bei dem sie verschiedene Ansätze ausprobierten, um den richtigen Stil zu finden. Die Imperfektion der Illustrationen wird als Vorteil angesehen, da sie einen charmanten Kontrast zu den glatten AI-generierten Inhalten bietet, die heutzutage populär sind.

    Stefan und Anja sprechen auch über die Entscheidung, einen eigenen Verlag zu gründen, was ursprünglich aus einer Mischung aus Neugier und einer gewissen Naivität geschah. Sie betonen, dass sie nicht nur daran interessiert sind, ihre eigenen Bücher zu veröffentlichen, sondern auch anderen Autoren eine Plattform bieten möchten, um ihre Geschichten zu erzählen. Es wird klar, dass sie mit viel Hingabe und Perfektionismus arbeiten, jedoch auch die Herausforderungen des Verlagswesens und die Belastungen, die damit einhergehen, anerkennen.

    Das Interview bringt auch die Freude und den direkten Kontakt zu den jungen Lesern zur Sprache, die durch Lesungen und Fanbriefe verstärkt wird. Stefan und Anja sind überrascht von der positiven Resonanz der Kinder auf ihr Buch. Kinderbuchautorenschaft wird als eine verantwortungsvolle, aber auch sehr lohnende Aufgabe dargestellt, wobei die beiden Notwendigkeit verstehen, authentische und liebevoll gestaltete Geschichten zu kreieren.

    Abschließend diskutieren sie über die Themen des Buches und wie wichtig es ist, dass die Geschichten auch für die nächste Generation von Bedeutung sind. Markiert durch die Erlebnisse der Kindheit und den unmittelbaren Kontakt mit jungen Lesern, betonen sie die Leidenschaft, die in den kreativen Prozess eingeflossen ist, und die Hoffnung, dass das Buch bleibende Erinnerungen schafft, die zukünftigen Generationen vermittelt werden.