[Kino] Der Wunderweltenbaum — Ein neues Familienfantasy für die Leinwand
Kurz und prägnant: Der Wunderweltenbaum bringt Enid Blytons zeitlose Fantasie in ein opulentes, handgemachtes Kinoerlebnis. Regisseur Ben Gregor und Drehbuchautor Simon Farnaby (u. a. Paddington 2, Wonka) haben eine warmherzige, visuell reiche Adaption geschaffen, die Familien und Blyton‑Fans gleichermaßen ansprechen dürfte.
Worum es geht — Kurzinhalt
Als die Geschwister Beth, Fran und Joe mit ihren Eltern aufs Land ziehen, beginnt ein besonderes Abenteuer. In dem nahegelegenen, geheimnisvollen Wald entdecken die Kinder einen magischen Baum: den bis in die Wolken reichenden Wunderweltenbaum, in dem außergewöhnliche Wesen wohnen.
Die Geschichte verbindet reale Familienkonflikte — Eltern, die um einen Neuanfang kämpfen, Kinder, die sich in Bildschirmen verlieren — mit einer Reihe fantasievoller Länder, die der Baum offenbart. Höhepunkt und Gegengewicht ist die düstere Welt der Schuldirektorin Madame Klaps (Rebecca Ferguson), in der die Kinder auf die Probe gestellt werden.
Produktion, Team und Besetzung
- Regie: Ben Gregor
- Drehbuch: Simon Farnaby
- Produktion: Neal Street / LEONINE Studios (u. a. Pippa Harris, Danny Perkins)
- Musik: Isabella Summers
- VFX & SFX: Tim Ledbury, Ruslan Borysov, Richard Cheal
Stark besetzt mit Andrew Garfield und Claire Foy als Eltern sowie Nicola Coughlan, Nonso Anozie, Jessica Gunning, Jennifer Saunders und Rebecca Ferguson in prägnanten Nebenrollen. Drei junge Talente (Delilah Bennett‑Cardy, Billie Gadsdon, Phoenix Laroche) tragen das emotionale Zentrum des Films.
Stil, Ästhetik und Themen
Der Film setzt bewusst auf handgemachte Requisiten und Sets — ein Konzept, das die Produzenten als Gegenentwurf zu rein digitalen Fantasywelten verstehen. Unter dem Leitbegriff „Blytopia“ entsteht eine zeitlose, nostalgische Bildsprache (1920–1970‑Anklänge), die zugleich modern wirkt. Zentrale Themen sind Kindheitsfantasie, Familienzusammenhalt und die Suche nach Balance zwischen digitaler Ablenkung und realen Erlebnissen.