[Kino] Das gewisse Etwas (2026) — Inklusives Roadmovie mit Max von der Groeben
Das gewisse Etwas
Eine warmherzige Komödie über Freundschaft, Vielfalt und Lebensfreude — ab 3. September 2026 im Kino.
Kurzinhalt
Nach einem Juwelenraub verstecken sich Alex (Max von der Groeben) und sein Vater Karlo (Florian Lukas) ausgerechnet bei einer Reisegruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die gerade in den Sommerurlaub aufbricht. Die beiden Ganoven geben sich als der fehlende Mitreisende Otto und dessen Betreuer aus — eine fast perfekte Tarnung. Mit der Flucht vor der Polizei beginnt ein außergewöhnliches Abenteuer voller Humor, großer Gefühle und neuer Perspektiven.
„DAS GEWISSE ETWAS ist eine warmherzige Komödie, die Freundschaft feiert und Lebensfreude versprüht!“
Warum der Film auffällt
Der Film verbindet klassische Roadmovie-Elemente mit einer sensiblen, komödiantischen Annäherung an das Thema Inklusion. Aus einer zunächst pragmatischen Täuschung wird eine Begegnung, die Figuren und Publikum gleichermaßen verändert. Regisseur Marc Rothemund und Drehbuchautor Murmel Clausen setzen auf eine Tonalität, die Humor und emotionale Tiefe vereint.
Besonderheiten
- Inklusives Ensemble: Viele Rollen sind mit Schauspieler:innen mit Beeinträchtigung besetzt und stehen im Mittelpunkt der Geschichte.
- Authentizität: Intensive Vorbereitungsphasen und gemeinschaftliche Proben schufen Vertrauen und echte Beziehungen am Set.
- Ton und Humor: Die Adaption behält die freche Energie des französischen Originals, entwickelt aber eine eigene, feinfühlige Sprache für das deutschsprachige Publikum.
Produktion und Entstehung
Regie: Marc Rothemund. Drehbuch: Murmel Clausen (nach dem französischen Film Un p’tit truc en plus). Produktion: Constantin Film, Produzent:innen Viola Jäger und Patrick Zorer.
Drehorte und Rahmen
Gedreht wurde überwiegend in Oberammergau, München und Umgebung. Die Produktion umfasste rund 35 Drehtage und eine geplante Filmlänge von etwa 100 Minuten. Das Berg-Setting brachte logistische Herausforderungen mit sich, die das Team durch gemeinsames Anpacken und Improvisation meisterte.
Der kreative Ansatz
Die deutschsprachige Neuinterpretation sollte eigenständig wirken: andere Figurenkonstellationen, deutsche Dialoge und eine eigene emotionale Färbung. Murmel Clausen passte die Vorlage so an, dass Tonalität und Humor für das deutsche Publikum funktionieren, ohne die emotionale Kraft des Originals zu verlieren.
Das Casting und das Miteinander am Set
Das Casting war bewusst inklusiv angelegt. Neben bekannten Schauspieler:innen wie Max von der Groeben, Mala Emde und Florian Lukas stehen zahlreiche Darsteller:innen mit Beeinträchtigung im Mittelpunkt. Vor Drehbeginn gab es umfangreiche Kennenlern- und Probentage, damit sich das Ensemble als Gruppe finden konnte.
Atmosphäre und Rituale
Am Set entstanden schnell Freundschaften; tägliche Rituale wie das gemeinsame Frühstück stärkten den Teamgeist. Viele Beteiligte berichten von einer Arbeitsatmosphäre, die von Fürsorge, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt war — eine Energie, die sich in spontanen, berührenden Momenten auf der Leinwand widerspiegelt.
Gesellschaftliche Relevanz
Der Film zeigt Menschen mit Beeinträchtigung als eigenständige Persönlichkeiten mit Witz, Schwächen und Stärken. Als deutschsprachige Neuinterpretation eines französischen Hits hat die Produktion das Potenzial, Diskussionen über Sichtbarkeit und Teilhabe im Kino anzustoßen und das Publikum für gelebte Diversität zu sensibilisieren.
Fakten auf einen Blick
- Kinostart: 3. September 2026
- Regie: Marc Rothemund
- Drehbuch: Murmel Clausen (nach Un p’tit truc en plus)
- Laufzeit: ca. 100 Minuten
- Drehorte: Oberammergau, München und Umgebung
- Besonderheit: inklusives Casting; Produktion mit Unterstützung deutscher Filmförderungen; Green Motion Label