LITL809 [Buchrezension] Trilogie-Finale: Warum ‚Klugscheißer Supreme‘ der beste Teil der Timo-Seidel-Reihe ist
In der Rezension wird das Buch „Klugscheißer Supreme“ von Thorsten Steffens vorgestellt. Es geht um Timo Seidel, der nach vier Jahren sein Lehramtsstudium beendet hat und nun das Referendariat beginnt. Dabei muss er sich in einer neuen Schule, im Kollegium und vor allem bei den Schülern behaupten.
Die Handlung spielt unter anderem in Köln. Timo lebt mit Bettina zusammen und bekommt trotz seiner bisherigen Unterrichtserfahrung an der Abendschule erstmals eine eigene Klasse, die 8e an einer Realschule. Der Start verläuft holprig, weil er sich an die neue Umgebung, einen als schleimig und besserwisserisch beschriebenen Referendar sowie an verschiedene Kollegen gewöhnen muss.
Genannt werden dabei vor allem zwei Lehrkräfte: Tanja, die als esoterisch angehaucht beschrieben wird, und Antonia, die eher negativ auf andere blickt. Auch die Klasse 8e wird als schwierig dargestellt. Dadurch entstehen laut Rezension viele komische und chaotische Situationen.
Die Besprechung hebt hervor, dass der Roman viele lustige Wendungen und Timos Gedankengänge enthält, die oft nachvollziehbar wirken. Genannt wird auch ein Klassentreffen mit dem Kartenspiel „Mein Auto, mein Haus, mein Boot“. Das Buch wird als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch beschrieben, bei der man nebenbei sogar etwas über Grammatik lernen kann.
Am Ende bewertet der Rezensent das Buch als gelungenen Abschluss der Trilogie. Der erste Band wird als guter Einstieg, der zweite als etwas schwächer und der dritte als starker Abschluss beschrieben. Die Geschichte um Timo Seidel wird dabei als abgeschlossen angesehen.