Podcast

  • LITL371 [Podcast] Rezension: Kiki die Mäusedame – Olaf Krätke

    Kiki, die Mäusedame, lebt bei Familie Gulbransson in Schweden. Bei den Gulbranssons fühlt sich Kiki rundum wohl. Besonders Sohn Arne ist ihr ans Herz gewachsen, der Schokolade genauso sehr liebt wie sie. Ein herrliches Mäuseleben ist das! Nur vor Kater Percy nimmt sie sich lieber in Acht. Eines Tages jedoch ist Arne in Schwierigkeiten. Ein paar ältere Jungs stehlen ihm ein wertvolles Fernrohr. Kiki will ihm helfen, nur wie? Die Jungs sind doch viel stärker und größer? Doch dann hat sie eine Idee … »Ein Buch, das Kindern zeigt, dass es nicht darauf ankommt, groß und stark zu sein, um etwas erreichen zu können.«

  • LITL370 [Podcast-Interview] mit Dirk Bockmühl über das Buch: Keim daheim

    In „Keim daheim“ erzählt der Mikrobiologe Professor Dirk Bockmühl in bester Pop-Science-Manier von der Wunderwelt unserer unsichtbaren Mitbewohner. Von Bakterien, Viren und Pilzen – sie alle gehören zu den Keimen, auch bekannt als Mikroben – die unserer Gesundheit zuträglich sind, von solchen, die uns krankmachen, und von all denen, die mit uns daheim in unseren vier Wänden wohnen.

    Sie sind in uns, auf uns und um uns herum: Keime – Bakterien, Viren und Pilze. Manche sind für unser Leben unverzichtbar, andere einfach nur lästig, und es gibt auch welche, die sehr gefährlich sind. Wunderbar anschaulich führt Professor Bockmühls Hygiene-Sprechstunde mitten hinein in das faszinierende Reich unserer unsichtbaren Untermieter und erklärt alles, was man über sie wissen kann. So erfahren wir, dass der Biofilm nichts mit dem Kino zu tun hat oder was gegen Schweißgeruch hilft. Und wir begeben uns auf eine mikrobiologische Wohnungstour: Danach sehen wir unsere Toilette garantiert mit anderen Augen und wissen uns vor dem Angriff der „Killerlappen“ zu schützen. Ein herrlich schlauer Lesespaß für Allergiker, Phobiker, Reinheitsfanatiker und Putzmuffel und obendrein ein Ratgeber für den richtigen Umgang mit (beinahe) jedem “Keim daheim”.

  • LITL367 [Podcast-Interview] mit Gitti Müller über das Buch : Comeback mit Backpack

    Reisen ist man nie zu alt

    1980 zog Gitti Müller als Backpackerin in die Welt. Mit einem One-Way-Ticket gelangte sie an den Amazonas, erkundete die Anden und lauschte den Wellen am Pazifikstrand. Fünfunddreißig Jahre später schultert sie erneut den Rucksack in Richtung Südamerika … Familie und Freunde halten die Idee für verrückt, doch unbeirrt macht sie sich auf, ihren Traum ein zweites Mal zu verwirklichen. Mitreißend und offenherzig schildert sie, wie sie als 24-Jährige ohne Google Maps und Smartphone ahnungslos in Militärdiktaturen stolperte, sich im Urwald verlief oder Travellerschecks unter die Kleidung klebte, und spiegelt daran augenzwinkernd ihre Erfahrungen von heute. Berichtet von generationsübergreifenden Begegnungen in Hostels und verrät, wie faszinierend das Alleinreisen als Frau immer noch sein kann. Ein leidenschaftlicher Beweis, dass die große Freiheit kein Verfallsdatum kennt.

  • LITL366 [Podcast] Theater: Mais in Deutschland bewegt einen in andere Galaxien

    Susannes Plan die DDR zu verlassen, scheitert mit der Geburt ihres Sohnes Noah und fesselt sie fester an die Enge dieser Welt, in der sie nicht glücklich ist. Während sie dagegen rebelliert, wächst Noah mit dem Gefühl auf, unerwünscht zu sein. So beginnt seine Odyssee des Erwachsenwerdens zwischen ostdeutschem Punk und Nachwendetristesse. Strauchelnd flüchtet er in die Galaxien seiner Comics, in denen es keinen Zwang zur Rechtfertigung gibt und wo er seine Mutter am liebsten auf den Mond schießen würde. Olivia Wenzels Theatertext erzählt von einer Mutter-Kind-Beziehung, der das Entscheidende fehlt: die bedingungslose Liebe. Das Einzige, was Susanne und Noah verbindet, ist ihre Sehnsucht nach Anerkennung, in einer Welt, die nicht fähig ist, Andersartigkeiten wertzuschätzen.