Buchrezension

  • LITL817 [Buchrezension] Rassismus, Sprache und Geschichte: Eine Buchbesprechung zu „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“

    In dieser Rezension wird das Buch „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ von Asfa Wossen-Asserate vorgestellt. Thema sind Rassismus, Fremdheitsängste, Political Correctness und die Frage, wie ein gutes Zusammenleben gelingen kann. Der Autor betont dabei die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, und beschreibt Integration als einen Prozess, der auch Zumutungen einschließt. Die Sprecherin schildert anschließend ihren persönlichen…

  • LITL815 [Buchrezension] Sebastian Fitzek: Playlist – Wenn Musik zur Spur eines Verschwindens wird

    In dieser Folge sprechen wir über Sebastian Fitzeks Thriller „Playlist“. Im Mittelpunkt steht das Verschwinden der 15-jährigen Feline Jagow, die auf dem Weg zur Schule spurlos verschwindet. Ihre Mutter beauftragt den Privatermittler Alexander Zorbach, der nach Hinweisen in einem Musikdienst im Internet sucht, über den Feline ihre Lieblingssongs hört.

    Wir erläutern, dass Felines Playlist verändert wurde und möglicherweise versteckte Hinweise enthält. Zorbach versucht, diese Spur zu entschlüsseln und folgt dabei mehreren Hinweisen, die ihn zu weiteren Orten und Personen führen. Dabei spielt auch die Verbindung zu Alina Gregoriev eine Rolle, die aus früheren Fitzek-Romanen bekannt ist.

    Außerdem geht es um den besonderen Aufbau des Buches, weil die Playlist mit echten Songs verbunden ist. Genannt werden unter anderem verschiedene nationale und internationale Künstler, deren Titel als Teil des Projekts veröffentlicht wurden. Wir heben hervor, dass Musik und Handlung eng miteinander verknüpft sind.

    In der Besprechung schildern wir auch unsere persönliche Einschätzung. Wir finden die Grundidee spannend und das Zusammenspiel von Text und Musik interessant, empfinden die Handlung aber stellenweise als konstruiert. Insgesamt sehen wir den Thriller als solide und an einigen Stellen gelungen, mit einem neuen Ansatz, der jedoch aus unserer Sicht nicht immer die gewünschte Spannung erreicht.

  • LITL812 „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen: Der packende Auftakt der Carl-Mørck-Reihe

    In dieser Folge sprechen wir über den Kriminalroman „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen, den ersten Band der Reihe um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. Im Mittelpunkt steht der Fall der verschwundenen Politikerin Merete Lynggaard, die 2002 auf einer Fährfahrt spurlos verschwindet.

    Wir schildern, dass Merete nicht tot ist, sondern über Jahre in einem betonierten Raum gefangen gehalten wird. Dabei geht es um die Frage, wer sie festhält, was die Täter von ihr wollen und wie ein Mensch ein solches Martyrium überleben kann. Der Roman verbindet die Ermittlungen mit den bedrückenden Bedingungen ihrer Gefangenschaft.

    Außerdem behandeln wir die Einführung von Carl Mørck und seinem Assistenten Hafez el-Assad, die im neu gegründeten Sonderdezernat Q arbeiten. Wir erwähnen, dass Mørck zunächst widerwillig in den Fall gerät und später auf Fehler in den bisherigen Ermittlungen stößt. Assad bringt mit seiner unkonventionellen Art Bewegung in die Arbeit des Teams.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbindung von Meretes Bruder Ulle, der nach einem Unfall geistig beeinträchtigt ist. Wir heben hervor, dass sein Wissen für die Ermittlungen wichtig wird und dass der Roman mit mehreren Erzählsträngen arbeitet. Insgesamt beschreiben wir das Buch als spannenden, emotionalen Thriller und als gelungenen Auftakt einer Reihe.

  • LITL807 [Buchrezension] „Erzählmirnix“ – Wenn Comics mehr sagen als 1000 Worte

    In dieser Folge sprechen wir über den Comicband „Erzählmirnix – Leben mit Menschen“ von Nadja Hermann. Dabei geht es um Comics, die gesellschaftliche Zusammenhänge, Vorurteile, Stereotype und alltägliche Situationen mit Menschen auf pointierte Weise darstellen. Wir beschreiben, dass die Zeichnungen bewusst schlicht gehalten sind, die Texte aber sehr präzise und treffend formuliert sind. Besonders hervorgehoben…