Rom

  • LITL821 [Interview] Zwischen Geige und Verbrechen: Natasha Korsakova über ihren neuen Bernardo-Roman

    Im Gespräch geht es zunächst um Natasha Korsakovas vierten Bernardo-Roman und um ihre langjährige Bekanntschaft mit Markus Eggert. Beide sprechen darüber, dass sie sich duzen und sich bereits seit der Veröffentlichung des ersten Buches kennen. Eggert weist außerdem darauf hin, dass Korsakova vom Heyne Verlag zum Septime Verlag gewechselt ist. Ein Schwerpunkt des Interviews liegt…

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    [Rezension] Quartett – Natasha Korsakova

    Der Fall Lorenzo Verro – Ein Krimi über Eifersucht und Geheimnisse Klappentext: Rom, Frühjahr 2025. Nach dem gefeierten Konzert endet der Abend für den ersten Geiger des berühmten »Arcimboldo«-Quartetts tödlich: Lorenzo Verro wird in einer Seitengasse in Trastevere erstochen aufgefunden. Für Commissario Di Bernardo beginnt ein verzwickter Fall, der ihn erneut in die widersprüchliche Welt…

  • [Kino] SOLO MIO — Kevin James auf der Suche nach dem Glück in Italien

    SOLO MIO, die neue romantische Komödie mit Publikumsliebling Kevin James, erzählt von einer Reise, die aus einer Katastrophe das schönste Abenteuer macht. Der Film verbindet Humor, Herz und die verführerische Atmosphäre Italiens zu einer warmherzigen Geschichte über Verlust, Neuanfang und die überraschende Kraft unerwarteter Begegnungen. Matt hat alles geplant: die perfekte Hochzeit, die perfekten Flitterwochen,…

  • LITL643 [Podcast] Kultur, Kulinarik und Krimi: Natasha Korsakovas Tödliche Sonate verzaubert

    In dieser Episode widmen wir uns der Rezension des fesselnden Krimis „Tödliche Sonate“ von Natasha Korsakova. Der Klappentext eröffnet einen spannenden Fall in der Welt der klassischen Musik, in dem die gefürchtete Musikagentin Cornelia Giordano brutal ermordet wurde. Commissario di Bernado, frisch von Kalabrien nach Rom versetzt, taucht in die intrigante Welt der Musikagenten, Opernhäuser und aufstrebenden musikalischen Talente ein. Die Frage nach dem Mörder wird mit jedem Kapitel brisanter, während di Bernado die unliebsame Vergangenheit der Giordano beleuchtet.

    Die persönliche Rezension beginnt mit der Reflexion über das Verlangen, ein Buch voller Begeisterung zu lesen, und dem ständigen Kampf gegen äußere Ablenkungen. Es wird deutlich, dass die Auseinandersetzung mit dem Geigenbau und klassischer Musik für den Rezensenten von großer Bedeutung ist, wobei die Handlung des Buches in den Hintergrund gedrängt wird durch die Hektik des Alltags. Der Rezensent teilt die Herausforderungen beim Lesen angesichts der zahlreichen italienischen Namen, ähnlich seiner Erfahrungen mit der Autorin Donna Leon, doch schnell wird die Faszination für die Thematik erweckt.

    Besonders faszinierend sind die historischen Einblicke in die Welt von Antonio Stradivari und die Handwerkskunst der Geigenbauer. Die Kreation der „Messias“-Violine und die Art, wie Korsakova die Violine in die Handlung integriert, wird als erfrischend und einzigartig hervorgehoben. Die Charaktere, insbesondere di Bernado und sein Team, werden als vielschichtig und ansprechend beschrieben, mit persönlichen Konflikten und einem besonderen Charme, der sie lebendig macht.

    Eine charmante Kulisse wird durch die Erwähnung von Roms Schönheit geschaffen, während die kulinarischen Elemente des Buches dem Rezensenten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Die schmackhaften Gerichte schaffen eine Atmosphäre der Vertrautheit und ziehen den Rezensenten tiefer in die Welt des Kommissars. Diese Verbindung zur Stadt Rom und ihre kulturellen Schätze verleiht der Rezension eine zusätzliche Dimension.

    Das Buch zeichnet sich durch seine spannenden Wendungen und die Fähigkeit aus, den Leser bis zur letzten Seite im Unklaren über die Identität des Mörders zu lassen. Trotz des Krimi-Genres wird die Geschichte nicht als blutrünstig oder überwältigend empfunden; vielmehr erinnert sie an die Komplexität und Schönheit klassischer Musik. Es entsteht eine Sehnsucht nach mehr, sowohl nach den Abenteuern von Commissario di Bernado als auch nach der herzlichen und musikalischen Erzählweise der Autorin.

    Die Schlussfolgerungen der Episode regt zum Nachdenken an über die zukünftigen Werke der Autorin und die Möglichkeiten, die über die Grenzen der Musik hinausgehen. Der blendende Stil und das Talent von Natascha Korsakova lassen darauf hoffen, dass sie ihr Können nicht nur innerhalb der Musikszene, sondern auch in anderen Genres beweisen kann. Der Rezensent ist überzeugt davon, dass Korsakova mit ihrem feinen Gespür für Sprache und Charaktere auch in anderen Bereichen spannendere Geschichten erzählen könnte. „Tödliche Sonate“, erschienen 2018 im Heyne Verlag und nun als E-Book im Penguin Verlag erhältlich, lädt zu einer aufregenden Lesereise ein, die sowohl Musikliebhaber als auch Krimifans begeistert.